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Fast unlösbare Aufgabe

Wolfratshausen. Eine Million Euro beträgt das jährliche Defizit der Kreisklinik Wolfratshausen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, rechnet Geschäftsführer Hubertus Hollmann künftig mit noch größeren Verlusten. Hollmann habe im Kreistag ein „düsteres Bild“ von der Zukunft des Krankenhauses gemalt. Er hoffe, dass er das jährliche Defizit von etwa einer Million Euro künftig halten könne. Dafür sei aber in den nächsten vier Jahren ein wirtschaftliches Wachstum von 27 Prozent notwendig, was aber fast unlösbar sei. Üblich seien für ein Haus dieser Größe vier und fünf Prozent. 

Die Unternehmensberatung Oberender & Partner hatte im Frühjahr die Zukunftsfähigkeit des Konzepts der Klinik untersucht. Das Fazit sei gewesen, dass das Haus vieles richtig gemacht habe, angesichts der Konkurrenz auch gut dastehe, sich aber dennoch besser aufstellen müsse.

Hollmann habe erklärt, dass neue Kooperationen auf den Weg gebracht werden müssten. "Ohne Partner kann ein kleines Haus wie wir sowieso nicht überleben“, wird er zitiert. Er habe die Zusammenarbeit mit der Kreisklinik Starnberg gelobt.

Die Klinik benötige aber auch mehr bezahlbaren Wohnraum für das Personal. Das sei neben attraktiven Arbeitsbedingungen ein gutes Argument für Fachkräfte, sich für das Haus zu entscheiden. 





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