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Rote Zahlen, aber Puffer im Rücken

Merseburg. Das Basedow-Klinikum des Saalekreises hat 2017 einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung zu folge ein Minus von knapp zwei Millionen Euro erwirtschaftet. Dies gehe aus dem Beteiligungsbericht des Kreises hervor, dem das Unternehmen zu 100 Prozent gehört. Demnach plane das Klinikum auch für 2018 mit einem Verlust von gut zwei Millionen Euro. Allerdings werde das von den Verantwortlichen von Klinikum und Kreis gelassen genommen. Die Zeitung vermutet, weil es auch eine Reihe von Gründen für das Minus gebe.

Dazu gehöre die starke Grippewelle im Vorjahr, die dazu geführt habe, dass wegen der vielen stationären Grippepatienten nur eingeschränkt andere Kranke behandelt werden konnten. Das Klinikum sei dennoch seinem Versorgungsauftrag nachgekommen, es habe aber zu weniger Behandlungsfällen in diesem Zeitraum geführt.

Weiterer Grund seien die gestiegenen Personalkosten, resultierend aus dem seit 2017 geltenden Haustarifvertrag. Der Kreis habe zudem Kritik am Land geübt, das für Ersatzinvestitionen nicht ausreichend Geld zur Verfügung stelle. Daher müsse das Haus dafür Eigenmittel aufbringen.

Ein Hauptgrund für die Gelassenheit sei aber, so die Zeitung, dass das Klinikum in den fünf Jahren zuvor ein Plus eingefahren und daher noch mehrere Millionen Euro Puffer habe. Landrat Frank Bannert (CDU) habe erklärt, er vertraue darauf, dass es gelinge, die Kostenentwicklung einzuschränken und die Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau zu gewährleisten. Dazu soll auch die geplante Holding mit den Kliniken im Burgenlandkreis beitragen.





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