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Kreistag legt für Ortenau Klinikum „Kurs bis 2030“ fest

Offenburg. Das Ortenau Klinikum in Offenburg wird bis zur Inbetriebnahme eines Klinikneubaus um das Jahr 2030 seine qualitativ hochwertige Patientenversorgung an den Standorten Ebertplatz und St. Josefsklinik aufrechterhalten können. Der Kreistag des Ortenaukreises hat mit großer Mehrheit der Stimmen ein umfassendes Konzept zur Sanierung mehrerer Klinikbereiche verabschiedet. Insgesamt wollen der Ortenaukreis als Träger und der Klinikverbund rund 36 Millionen Euro in bauliche Maßnahmen investieren, um den Anforderungen an den medizinischen Fortschritt, steigende Patientenzahlen und die Betriebssicherheit vollständig gerecht zu werden. Das vermeldet das Klinikum.


Landrat Frank Scherer habe nach der Sitzung die Entscheidung der Kreistagsmitglieder begrüßt und erklärt, es dürfe bis zur Fertigstellung eines Neubaus in Offenburg keine Warteschleife in Sachen Qualität und Kapazität geben. Deshalb sicherten die beschlossenen Investitionen ohne Kompromisse die Qualität der Patientenversorgung und eine ausreichende Kapazität. Die zum Teil nicht mehr zeitgemäßen baulichen Strukturen müssten erneuert und an die steigenden Patientenzahlen angepasst werden, auch wenn in rund zwölf Jahren ein Neubau zur Verfügung stehe.

Das umfangreiche Sanierungskonzept umfasst vor allem fünf sogenannte Kernmaßnahmen:

Umstrukturierung und Erweiterung der Intensivstation (ITS) und Einrichtung einer Intermediate Care Station (IMC) mit weiteren Behandlungsplätzen sowie die Erweiterung des vorhandenen Aufwachraums.

Die Erweiterung der Zentrale Notaufnahme (ZNA) durch Umstrukturierung im nördlichen Bereich sowie die Verwendung von Containern in Modulbauweise.

Die Errichtung eines OP-Neubaus durch Anbau von neun OP-Sälen in Modulbauweise an die bestehende Gebäudestruktur sowie die Teilsanierung der OP-Bestandsfläche zu nutzbaren OP-Nebenflächen. Darüber hinaus soll eine Kardio-Ambulanz einschließlich eines Linksherzkathetermessplatzes im Erdgeschoss etabliert werden.

Die Umstrukturierung der Kinderklinik mit Ertüchtigung und Erweiterung der Neonatologie, der Kinderallgemeinpflege sowie der (Notfall-)Ambulanz.

Die Erweiterung der Frauenklinik um Räume für zehn weitere Allgemeinpflegebetten. Darüber hinaus soll die Geburtshilfe um einen Kreißsaal erweitert, die Wehenräume ertüchtigt sowie die Behandlungsräume der gynäkologischen Ambulanz erweitert werden.

Darüber hinaus seien zahlreiche Umstrukturierungen und Ertüchtigungen zentraler Räume vorgesehen. Das Ortenau Klinikum rechnet damit, die Hälfte der Gesamtinvestition durch Fördermittel des Landes finanzieren zu können. Die weitere Finanzierung ist durch Zuschüsse des Kreises sowie durch Kreditaufnahmen des Ortenau Klinikums geplant.





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