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Kreisräte kritisieren Gesundheitspolitik

Alb-Donau-Kreis. In einer Resolution an Bund und Land haben die Kreisräte des Alb-Donau-Kreises mehr Hilfe für die Krankenhäuser gefordert. Das berichtete die Südwest-Presse.Heiner Scheffold, Landrat des Alb-Donau-Kreises, habe erklärt, es mangele bei Bund und Land an spürbarer Wertschätzungfür die Krankenhäuser. Er habe dabei auf die Investitionsmittel des Landes gezielt, die den Bedarf nicht deckten. „Wir müssten die Kostenzu hundert Prozent erstattet bekommen“, wird Scheffold zitiert. 

Seit Jahren müssten die Landkreisedie „laufende Unterdeckung“ ausgleichen, im Alb-Donau-Kreis seien das im Schnitt sechs bis acht MillionenEuro jährlich. Das sei nicht haltbar, habe Wolfgang Schneider, Geschäftsführer der ADK GmbH für Gesundheit und Soziales erklärt. Die ADK GmbH betreibt das Klinikum mit den drei Krankenhäusern in Ehingen, Blaubeuren und Langenau.

Der Kreistag habe auf Antrag der Freien Wähler einstimmig in einer Resolution Bund und Land aufgefordert, für eine ausreichende Finanzierungder Krankenhäuser zu sorgen. Der Landkreis habe die Pflicht zur Sicherstellung der Krankenhausversorgung, heißt es u.a. Die Krankenhäuser dürften nicht aus der Fläche verschwinden. Sie seien ein zentraler Erfolgsfaktor für einen lebenswerten ländlichen Raum.





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