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Das Memminger Krankenhaus rechnet mit hohem Defizit

Memmingen. Das Klinikum Memmingen rechnet in diesem Jahr mit einem Defizit in Höhe von 8,9 Mio. Euro. Wie die Augsburger Allgemeine berichtete, informierte Verwaltungsleiter Maximilian Mai darüber in einer Sitzung des Memminger Stadtrats. Im vergangenen Jahr sei es nach vorläufigen Berechnungen ein Defizit von 6,3 Millionen Euro gewesen, in 2017 knapp 3,5 Mio. Derzeit werde eine umfassende Wirtschaftlichkeitsanalyse durchgeführt und ein Masterplan entwickelt, um die Situation zu verbessern. 

Ziel des angedachten Masterplans sind laut dem Bericht Verbesserungen der Effizienz beim operativen Geschäft – neben Einsparungen gehöre eine Steigerung der Erlöse durch höhere Fallzahlen und schwierigere Eingriffe dazu.

Die Stadt wolle in diesem Jahr aufgrund des zu erwartenden Defizits sechs Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt zuschießen. In 2018 seien es nur zwei Mio. Euro gewesen. Stadtkämmerer Jürgen Hindemit habe erklärt, dass das Krankenhaus bis 2014 nahezu ohne Zuschüsse ausgekommen sei. Die Rücklagen des Klinikums seien nun aber aufgebraucht – nicht nur durch schlechtere Jahresergebnisse, auch durch nicht geförderte Investitionen.

In diesem Jahr sollen laut Mai voraussichtlich 12,7 Mio. Euro investiert werden, u.a. in einen „OP-Würfel“ mit neuem Eingangsbereich. Erweitert werden sollen die Linksherzkathetermessplätze. Finanziert würden solche Investitionen durch Zuschüsse, z.B. vom Freistaat, und durch Darlehen.





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