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Unimedizin Greifswald 2018 mit ausgeglichenem Ergebnis

Greifswald. Die Universitätsmedizin Greifswald (UMG) hat 2018 ein ausgeglichenes Ergebnis mit einem Plus von 500.00 Euro erreicht. Das gelang erstmals seit Beginn des Sanierungsprozesses. Der Abschluss war um 5,7 Millionen Euro besser als noch 2017. Das berichtete der UMG-Vorstand dem Aufsichtsrat und unmittelbar danach der Belegschaft. 

Der Aufsichtsrat hatte gemeinsam mit dem Vorstand vor vier Jahren einen strikten Sanierungskurs vereinbart. Damals hatte das Ergebnis noch bei einem Minus von 14,3 Millionen Euro gelegen, was den Tiefpunkt markierte. Seitdem hat sich die Universitätsmedizin schrittweise dem ausgeglichenen Ergebnis angenähert. Der Gesamtumsatz betrug im vergangenen Jahr 337,9 Millionen Euro.

Das Personal blieb gegenüber dem Vorjahr stabil, es gab sogar einen leichten Aufwuchs um acht Vollzeitstellen. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 4.528 Menschen an der UMG beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zahl der Pflegekräfte gegenüber den unterstützenden Bereichen ausgebaut. Durch Tariferhöhungen konnten die Lohn- und Gehaltszahlungen deutlich gesteigert werden. Dies führt allerdings auch zu einer Steigerung der Personalaufwendungen um 8,4 Millionen Euro alleine von 2017 auf 2018.

„Vor drei Jahren haben wir die Trendwende eingeläutet. Jetzt haben wir das Ziel erreicht – ein ausgeglichenes Ergebnis“, freut sich Marie le Claire, Kaufmännischer Vorstand der Unimedizin. Gleichzeitig sind neue Herausforderungen zu berücksichtigen: „Die aktuellen Tarifverhandlungen werden 2019 noch einmal deutliche Steigerungen der Personalkosten hervorrufen. Gleichzeitig ist es richtig und wichtig, dass wir wettbewerbsfähig auf einem Niveau wie auch die Mehrheit der anderen Uniklinika in Deutschland zahlen. Hinzu komme der Trend, dass weniger stationär behandelt werde, und natürlich generelle Preissteigerungen.

Die deutliche Verbesserung im vergangenen Jahr führt der Vorstand vor allem auf 
Nachverhandlung und Standardisierung im Bereich des Sachbedarfs, auf erfolgreiche Kassenverhandlungen und erzielte Mehrerlöse insbesondere in den Ambulanzen, den Ausbau des Angebots der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie auf 50 Betten, auf die Ablösung von Leasingverträge und Insourcing externer Dienstleistungenzurück.

Parallel zum Sanierungsprozess wurde die UMG auch 2018 systematisch fortentwickelt: So entstand die moderne Zentrale Notaufnahme, die vergangenen Dezember in Betrieb genommen wurde. Erneut wurden mehrere Kliniken von den jeweiligen Fachgesellschaften und anderen prüfenden Institutionen rezertifiziert, darunter das Onkologische Zentrum, das Wund- und Venenzentrum oder die Hygiene- und Umweltmedizin.

Die extern geförderten Forschungsprojekte waren umfangreicher als je zuvor: In 884 Drittmittelprojekten wurden im vergangenen Jahr 23,4 Millionen Euro ausgegeben.
Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern startete der Vorstand einen umfassenden Prozess, an dessen Ende die „Strategie 2026“ stehen wird.

Die UMG macht einen Gesamtumsatz von 337,9 Millionen Euro, worin auch rund 58 Millionen Landeszuschuss für die akademische und klinische Ausbildung der Ärzte und Zahnärzte enthalten sind.





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