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Kreiskrankenhaus Freising erstmals wieder mit Verlusten

Freising. Jahrelang war der Haushalt des Kreiskrankenhauses ausgeglichen oder sogar positiv. Im vergangenen Jahr seien erstmals wieder Verluste eigefahren worden, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Das Minus, mit dem sich der Kreistag nun beschäftigt habe, betrage 776.000 Euro. Das sei aus Sicht der Landkreisverwaltung aber kein Anlass zu großer Sorge, so die Zeitung. Einer Untersuchung zufolge wiesen derzeit rund die Hälfte aller kommunalen Krankenhäuser in Bayern negative Abschlüsse auf. Das Klinikum stehe wirtschaftlich relativ gut da. 

Die Erlöse seien 2018 um 800.000 Euro gestiegen. Auf der Kostenseite stünden aber die um 1,8 Millionen gestiegenen Personalkosten. Grund seien die Tarifsteigerungen. Mehr Personal sei es nicht – das werde „händeringend“ gesucht. Das fehlende Personal sei auch der Grund, warum nicht mehr Patienten betreut werden könnten, immer wieder Betten in der Intensivabteilung nicht belegt würden, insgesamt weniger operiert werde. Kreisrat Heino Pause (Freie Wähler) habe gesagt: "Wenn wir die Personalsituation in den Griff kriegen, kriegen wir auch die Kosten wieder in den Griff."





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