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Geballte Kritik aus Bayern

München. Unter Führung der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) haben 13 Verbände des Gesundheitswesens in Bayern zu einer „Bayerischen Allianz für Krankenhäuser zusammengeschlossen. In einer gemeinsamen Erklärung weisen sie auf die prekäre Lage der Kliniken hin. Immer mehr Krankenhäuser könnten ihre Kosten nicht mehr decken und gerieten in eine finanzielle Schieflage.

Zu dem Bündnis gehören kommunale, private und kirchlichen Krankenhausträger, die Gewerkschaft ver.di, aber auch der Kommunale Arbeitgeberverband Bayerns. Sie fordern von der Politik in Bund und Ländern „Ungerechtigkeiten und Fehlanreize" im Finanzierungssystem der Krankenhäuser zu beseitigen.

Die Kritik zielt vor allem auf die Regelung im Finanzierungssystem, nach der Preise für Behandlungen generell für alle Krankenhäuser im jeweiligen Bundesland sinken, wenn die Anzahl der Patienten und die Schwere der Erkrankungen in einzelnen Häusern ansteigen. Das sei eine ungerechte „Kollektivhaftung".

Unakzeptabel sei außerdem, dass sich die Erlöse der Kliniken nicht an der allgemeinen Kostenentwicklung orientieren.

Die Bayerische Staatsregierung hat inzwischen im Bundesrat für beide Forderungen stark gemacht und einen entsprechenden Antrag zur Neujustierung der Krankenhausfinanzierung eingebracht.





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