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Eintracht gestört

Wiesbaden. Seit dem Frühjahr gehören die Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden zu fast 50 Prozent der Rhön Klinikum AG. Sie stellt vereinbarungsgemäß zwei Geschäftsführer. Ein dritter gesamtvertretungsberechtigter Gesellschafter sollte von der Stadt als Mehrheitsgesellschafterin gestellt werden. Wie der Wiesbadener Kurier berichtete, gibt es darüber offenbar Streit. Die Stadt hat dafür Lutz Hammerschlag vorgeschlagen. Dieser war bis vor kurzem stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und als harter Tarifverhandler bekannt. Erst seit September ist der 62-Jährige Chef eines neu gegründeten Instituts, das neue Arbeitszeitmodelle für Krankenhausärzte entwickeln soll. Träger sind u.a. die Charité und Vivantes.

Hammerschlag hat sich inzwischen dem Aufsichtsrat vorgestellt. Allerdings soll Rhön schon vor dieser Sitzung erklärt haben, man könne auf einen dritten Geschäftsführer verzichten. Die Aufsichtsratsmitglieder des Klinikkonzerns entzogen sich dann auch, wie die Zeitung berichtet, der Probeabstimmung zur Auslosung der Chancen Hammerschlags. Rhön begründete das mit formalen Gründen. Danach sei festgelegt, dass sich zuerst die Gesellschafterversammlung (hier hat Rhön die Mehrheit) mit der Personalie beschäftigt. Erst dann könne der Aufsichtsrat (hier verfügt Rhön über vier von 16 Sitzen) darüber abstimmen.





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