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Gegen den Trend

Forchheim. Das Klinikum Forchheim weist seit 36 Jahren Gewinne aus – 1,5 bis 2,7 Mio. Euro im Jahr, schreibt die Neckarchronik (Südwestpresse). Trägerin des 225-Betten-Hauses der Grund- und Regelversorgung in der Nähe von Nürnberg ist eine städtische Stiftung. Konkurrenten sind drei Krankenhäuser der Maximalversorgung. Geschäftsführer Reinhard Hautmann führt das Haus seit 38 Jahren.

Als er die Leitung übernahm, schrieb das Haus eine Mio. Mark Verluste im Jahr. Als sein Erfolgsrezept beschrieb er gegenüber der Zeitung vor allem die Herstellung von Transparenz der Kosten und Einnahmen. Jede Krankenhausabteilung erhalte einen monatlichen Geschäftsbericht. Er selbst studiere jeden Freitag die Zahlen der zurückliegenden Woche und könne sofort reagieren. Der Überblick über Kosten und Einnahmen sei das „A und O", sagte er der Zeitung. Er habe das Fallmanagement schon 1974 eingeführt, weit vor den Fallpauschalen. Deshalb habe er sich gefreut, als das DRG-System gegriffen habe. Die Klinik schreibt seit langem schwarze Zahlen und es gibt auch übertarifliche Leistungen. Personalmangel kenne er nicht, so Hautmann. Medizinstudierende im Praktischen Jahr bekämen 400 Euro im Monat. In eine Service-GmbH ausgelagerte Leistungen gebe es nicht.

Die Überführung des Krankenhauses in eine GmbH wurde nach vier Jahren wieder rückgängig gemacht. Mit einer Stiftung gab es höhere Zuschüsse vom Land für einen Krankenhausneubau.





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