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Klinikum im Plus

Augsburg. Zum 30-jährigen Bestehen konnte das Klinikum Augsburg im Jahr 2012 ein positives Jahresergebnis in Höhe von 1,12 Mio. Euro erwirtschaften, wie die Aichacher Zeitung berichtete.
Der Umsatz stieg um 6,4 Prozent auf 415 Millionen Euro, als EBIT verzeichnet das Klinikum 1,8 Millionen Euro – 2011 war es noch im Minus. Für das gute Abschneiden gebe es mehrere Gründe. So seien die Patientenzahlen erneut deutlich gestiegen. Allein die Anzahl der Notfallpatienten wuchs auf 76 676, ein Plus von 15,4 Prozent gegenüber 2011. Für 2013 wird ein Anstieg auf bis zu 86 000 erwartet.

Ein weiter Grund für den Erfolg sei ein harter Konsolidierungskurs – harte Verhandlungen im Bereich des Sachaufwands, aber auch Einschnitte beim Personal. Vor allem in der Verwaltung seien Stellen abgebaut worden. In der Pflege habe das Klinikum dagegen 85 zusätzliche Vollzeitstellen eingerichtet.
Die Träger des Klinikums, die Stadt und der Landkreis Augsburg, mussten in der Folge weniger Defizitausgleich für das Jahr 2007 leisten: statt 9,8 Millionen Euro nur 4,5 Millionen Euro.

Mit der positiven Entwicklung sei auch eine Privatisierung vom Tisch, erklärte Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl.
Künftig wolle der Klinikum-Vorstand u.a. mit einer verstärkten Digitalisierung das Patientenmanagement verbessern und damit Warte- und Liegezeiten verkürzen. Schmidtke wolle auch noch mehr Kooperationen mit anderen Krankenhäusern eingehen.





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