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Nachricht

Blaustein. Die Blausteinklinik kauft Capio-Anteile zurück. Wie die Südwestpresse vermeldete, habe Klinikleiter Professor Ralf Uwe Peter die Öffentlichkeit informiert, dass er die 90 Prozent Anteile, die eine deutsche Tochter des schwedischen Capio-Konzerns 2012 gekauft hatte, wieder zurückgekauft habe. Daher werde das „Capio“ wieder aus dem Logo der Klinik entfernt werden.

Köln/Aachen/Düren. Gesellschafterwechsel bei der Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (ctw) mit Sitz in Düren: Die bisherigen Eigentümer – die Carolus-Stiftung und die Gesellschaft für Anstaltskredit mbH – haben ihre Geschäftsanteile an der ctw, dem Träger von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in der Großregion Köln - Aachen, verkauft. Käufer sind mehrheitlich die Josefs-Gesellschaft gGmbH (JG) mit Sitz in Köln und minderheitlich der Diözesancaritasverband für das Bistum Aachen e.V. Der am 21. März geschlossene Kaufvertrag steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts. Über Vertragsdetails haben die Parteien Vertraulichkeit vereinbart. 

Berlin. Das Bundesgesundheitsministerium hat den Referentenentwurf für ein verbindliches Implantateregister vorgelegt. Das Register soll im kommenden Jahr seine Arbeit aufnehmen. Für Einrichtung und Betrieb des Registers ist das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) vorgesehen. Der Datenschutz soll durch eine Vertrauensstelle beim Robert-Koch-Institut überwacht werden. 

Frankfurt a. Main. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) hat den Referentenentwurf begrüßt. Sie kritisiert aber, dass sie als Fachgesellschaftmnicht einbezogen werden soll. Die DGOOC hat bereits ein freiwilliges Register, das EPRD, aufgebaut. Aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem EPRD möchte die DGOOC bei der künftigen Registerarbeit berücksichtigt werden. Sie hoffe, dass der Gesetzgeber sie in die Ausformulierung des Gesetzes und nachgelagerte Rechtsverordnungen einbeziehe. „Auch ein staatliches Register darf vom medizinischen Sachverstand nicht entkoppelt werden“, warnt DGOOC-Generalsekretär Bernd Kladny. Nur so könne ein neuerlicher Lernprozess zulasten der Patienten vermieden werden, erklärt Carsten Perka, DGOOC-Präsident und Executive-Committee-Sprecher des EPRD.

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnte anlässlich der zweiten Anhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) im Gesundheitsausschuss am 13. Februar noch einmal dringend davor, den Fortbestand Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) in Krankenhausträgerschaft zu gefährden. "Rund 18.000 Ärzte arbeiten heute in den mehr als 2800 MVZ bundesweit. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung. Sie erschließen zudem angestellt ärztliche Tätigkeiten für die ambulante Patientenversorgung, die auf selbstständiger Basis nicht zur Verfügung stünden", erklärt DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.





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