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Nachricht

Düsseldorf. Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat das „Gesetz zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in Bereichen besonderen öffentlichen Bedarfs des Landes Nordrhein-Westfalen“ (Landarztgesetz Nordrhein-Westfalen - LAG NRW) verabschiedet. Damit kann die Landarztquote in Nordrhein-Westfalen zum Wintersemester 2019/2020 gestartet werden. Die Quote ermöglicht rund 170 jungen Leuten, die später in unterversorgten Regionen arbeiten wollen, ab dem kommenden Jahr ein Medizinstudium. Weitere Studierende werden Semester für Semester folgen. 

Berlin. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat ihre Erwartungen an die kommunalen Arbeitgeber im Hinblick auf die kommenden Tarifverhandlungen für die Ärzte in kommunalen Krankenhäusern formuliert. Man wolle aber die notwendigen Veränderungen gemeinsam mit den Arbeitgebern angehen. Der MB setze auf mehr Planungssicherheit, klare Höchstgrenzen und eine manipulationsfreie Erfassung der Arbeitszeit der rund 55.000 Ärztinnen und Ärzte in den bundesweit mehr als 500 kommunalen Kliniken.

Offenburg. Das Ortenau Klinikum in Offenburg wird bis zur Inbetriebnahme eines Klinikneubaus um das Jahr 2030 seine qualitativ hochwertige Patientenversorgung an den Standorten Ebertplatz und St. Josefsklinik aufrechterhalten können. Der Kreistag des Ortenaukreises hat mit großer Mehrheit der Stimmen ein umfassendes Konzept zur Sanierung mehrerer Klinikbereiche verabschiedet. Insgesamt wollen der Ortenaukreis als Träger und der Klinikverbund rund 36 Millionen Euro in bauliche Maßnahmen investieren, um den Anforderungen an den medizinischen Fortschritt, steigende Patientenzahlen und die Betriebssicherheit vollständig gerecht zu werden. Das vermeldet das Klinikum.

Nordhausen. Der Kreistag von Nordhausen hat den Haushalt für 2019 mit einem Volumen von insgesamt 181 Millionen Euro beschlossen. Wie der MDR Thüringen informierte, wurde u.a. auch entschieden, eine Tochtergesellschaft des Südharz-Klinikums zu gründen. Der Schritt sei notwendig, um die insolventen DRK-Krankenhäuser in Bad Frankenhausen, Sondershausen und Sömmerda in kommunale Trägerschaft übernehmen zu können. Der Landkreis Nordhausen arbeitet dabei eng mit dem Kyffhäuserkreis und dem Landkreis Sömmerda zusammen. Angestrebt werde eine gemeinsame kommunale Träger-Gesellschaft.

München. Die Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe und die Siemens-Betriebskrankenkasse haben den bundesweit ersten Qualitätsvertrag zur Beatmungsentwöhnung von langzeitbeatmeten Patientinnen und Patienten (Weaning) geschlossen. Die Zahl derjenigen, die außerhalb von Kliniken beatmet werden, nimmt in Deutschland rasant zu: Patienten mit chronischer respiratorischer Insuffizienz werden zuhause beatmet. Studien belegen, dass etwa 60 Prozent dieser Menschen zumindest vorübergehend von der Beatmung entwöhnt werden könnten. Ziel der Vertragspartner ist es, das Potenzial einer Beatmungsentwöhnung der Patienten individuell, strukturiert zu erheben und ihnen eine spezialisierte Versorgung in einer Fachklinik (Weaning-Zentrum) zu ermöglichen.





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