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Berlin. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit der Änderung der Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene (QFR-RL) auch beschlossen, perinatologische Einrichtungen künftig jährlich danach zu befragen, ob sie die qualitätssichernden Anforderungen an die Versorgung von Früh- und Reifgeborenen wirklich erfüllen. Es handelt sich um eine standardisierte Strukturabfrage, deren Angaben standortbezogen ausgewertet und mit einem Bericht auf www.perinatalzentren.org veröffentlicht werden.

 

Berlin. "ver.di macht es sich zu leicht. Ohne Rücksicht auf die Verfügbarkeiten am Arbeitsmarkt und die Finanzierungsmöglichkeiten der Krankenhäuser mehr Pflegepersonal zu fordern, das mag populär sein, hilft aber überhaupt nicht weiter.“ Das erklärte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, angesichts der Aktionen von ver.di zu Personalquoten. Die Gewerkschaft müsse sich fragen lassen, mit welchem Personal die Kliniken denn die geforderten Stellen besetzen sollen. Der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte in Deutschland sei leergefegt. Schon jetzt könnten rund 10.000 Stellen im Pflegebereich in deutschen Krankenhäusern nicht besetzt werden. 

 

Berlin. „Mit der Vereinbarung zur stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung haben der GKV-Spitzenverband, der PKV-Verband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) einen wesentlichen Schritt zu einer besseren Versorgung von Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen gemacht. Die neue gesetzliche Regelung bietet ab kommendem Jahr die Möglichkeit, Krankenhauspatienten in ihrem häuslichen Umfeld zu behandeln. Versorgt werden diese Patienten durch mobile fachärztlich geleitete multiprofessionelle Behandlungsteams“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Wichtigste Voraussetzung für die stationsäquivalenten Leistungen sei, dass das Therapieziel bei einem Krankenhauspatienten am ehesten im häuslichen Umfeld erreicht werden könne. Zusätzlich müsse garantiert werden, dass das Behandlungsteam im Krisenfall schnell intervenieren und der Patient auch jederzeit kurzfristig die Klinik erreichen könne.

Berlin. Erneut konnten die gesetzlichen Krankenkassen ihre Finanzreserve vergrößern. Für das erste Halbjahr 2017 weisen sie einen Überschuss von rund 1,4 Mrd. Euro aus. Der Überschuss in Höhe von 612 Mio. Euro aus dem ersten Quartal dieses Jahres wurde verdoppelt. Damit stieg die Finanzreserve auf rund 17,5 Mrd. Euro. Zu dieser Reserve kommt der Gesundheitsfonds, der Ende 2016 mit 9,1 Mrd. Euro gefüllt war. Mit steigenden Zusatzbeiträgen sei daher im kommenden Jahr kaum zu rechnen, heißt es. Allerdings sind nicht alle Krankenkassen finanziell gleich gut ausgestattet. 

Nürnberg. Der langjährige Chef der Nürnberger Kliniken, Alfred Estelmann, hat bei der Vorstellung der Bilanz der Kliniken die Bundesregierung scharf kritisiert. Drüber berichtete der Bayerische Rundfunk. Bei der im Koalitionsvertrag versprochenen Krankenhausfinanzierung habe sich wenig getan. Gleichzeitig werde immer mehr verlangt. "Wer anschafft, muss auch zahlen", habe Estelmann gefordert: "Außer Konzepten, deren Finanzierbarkeit geprüft wird und viel Diskussion haben wir nichts mitgekriegt", wird er weiter zitiert. Krankenhäuser würden seit der vom früheren Gesundheitsminister Horst Seehofer eingeführten Deckelung unter chronischer Unterfinanzierung leiden. Zudem verlange die Bundesregierung immer mehr von den Krankenhäusern.





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