SKIP TO CONTENT

Nachricht

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt die Initiative des Bundesgesundheitsministers, die Innovationsfähigkeit des deutschen Gesundheitswesens zu erhalten und zu stärken. Im Rahmen der laufenden Gesetzgebung will das Ministerium die Möglichkeit schaffen, eigene Entscheidungen zu innovativen, gesellschaftlich relevanten Leistungen zu treffen, auch wenn die Selbstverwaltung nicht tätig wurde, oder aber zu einem negativen Entscheid gekommen sein sollte. Zudem gibt es Korrekturbedarf im Hinblick auf häufig medizinisch nicht sachgerechte Gerichtsentscheidungen über Innovationen. 

Berlin. Der Spitzenverband ZNS1 lehnt den Referentenentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung mit Entschiedenheit ab. Der vorgelegte Entwurf ignoriere massiv die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte seit der Psychiatriereform in Deutschland. Psychisch kranke Menschen würden mit diesem Gesetzentwurf in Bezug auf die Behandlungssicherheit schlechter gestellt als körperlich Erkrankte. Es würden mit dem Reformansatz keine Probleme gelöst, sondern neue geschaffen.

Berlin. Zur Diskussion um den Fachkräftemangel in der Pflege erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhaus-gesellschaft (DKG), Georg Baum, darauf verwiesen, dass in den vergangenn Jahren die Zahl der Pflegekräfte in den Kliniken deutlich zugenommen hat. Gleichzeitig steige aber auch die Zahl der unbesetzten Stellen. Diese Entwicklung mache deutlich, dass die Kliniken bei der Pflege nicht "sparen" würden und es objektive Unmöglichkeiten auch bei der Deckung von Spitzenbelastungen gebe. 

Düsseldorf. Ingo Morell, Vizepräsident der KGNW, betonte in einem Hörfunk-Interview gegenüber dem WDR 5 (Morgenecho), dass die Einhaltung der Personaluntergrenzen aufgrund fehlender Pflegefachkräfte für die meisten Krankenhäuser schwer zu erfüllen sei. Das Problem sei nicht neu, aber es komme erst jetzt stärker an die Öffentlichkeit. „Die Krankenhäuser bildeten in den letzten Jahren schon mehr aus, die Ausbildungskapazitäten wurden hochgefahren, dennoch fehlen Pflegekräfte", erläuterte Morell in dem Interview.

Düsseldorf. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter den Pflegefachkräften in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Die Befragung sollte klären, ob und wenn ja, in welcher Form eine Interessenvertretung für die Pflege in Nordrhein-Westfalen gegründet werden soll. 86 Prozent der insgesamt 1.503 Befragten wünschten sich grundsätzlich eine Interessenvertretung.





SKIP TO TOP
Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie weiter surfen akzeptieren Sie die Verwendung. Mehr Informationen