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Zum RWI Gutachten über Wirtschaftlichkeit von privaten Krankenhäusern erklärt Bernhard Ziegler, Vorsitzender des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser e.V.:

»Private sollen gerne wirtschaftlicher arbeiten, wenn sie es denn wirklich tun. Sie sollen nur nicht aus wirtschaftlichem Eigeninteresse in den Betrieb eines Krankenhauses einsteigen und Gewinne entnehmen dürfen, die in einem solidarisch finanzierten System aus Beitragszahlungen der Versicherten und Steuermitteln des Staates stammen.
Gewinne sind nur möglich geworden, weil überfällige politisch gewollte Strukturentscheidungen nicht getroffen worden sind, und weil die Konsequenz der auskömmlichen #Investitionsfinanzierung bestehender Krankenhäuser nicht erfüllt wurde. Ohne beide Elemente, und ohne das damit verbundene politische Unterlassen, wäre eine Privatisierung, wie wir sie in den letzten Jahren und Jahrzehnten erlebt haben, nicht denkbar gewesen.

Es ist und bleibt rechtlich wie auch moralisch-ethisch mehr als fragwürdig, Gesundheitsleistungen am Patienten nach kommerziell-eigenwirtschaftlichen Zielen zu erbringen, die über eine angemessene Entlohnung für persönlichen Beitrag hinausgehen. Privates KnowHow als Leistungserbringer ist ausdrücklich willkommen. Privates Interesse an Eigenkapitalrendite konterkariert den Versorgungsauftrag.«

Berlin. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat ein Eckpunktepapier für ein „Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege“ vorgelegt. Es soll zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Wesentliche Punkte für die Krankenhäuser betreffen u.a.:

Berlin. Bund, Länder und Kommunen können bis zum Jahr 2022 mit 63,3 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen rechnen. Diese Zahlen des Arbeitskreises Steuerschätzung machen deutlich, dass auch genug Spielraum für investives Handeln auf allen Ebenen vorhanden ist.

Erfurt. Der Marburger Bund hat zum Auftakt seiner 133. Hauptversammlung in Erfurt an die Bundesregierung und die Bundesländer appelliert, die Krankenhausstrukturen zukunfts- und versorgungsorientiert weiterzuentwickeln. Der Strukturwandel in der Krankenhauslandschaft werde überwiegend von ökonomischen Aspekten dominiert, kritisierten die Delegierten des größten deutschen Ärzteverbandes. 

Berlin. Die aktuellen Diskussionen um Personaluntergrenzen auf Basis von Ist-Werten beurteilt der Bundesverband Pflegemanagement kritisch und als hochproblematisch für die künftige Qualität der Patientenversorgung. Mit großer Sorge werden die Äußerungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und des GKV-Spitzenverbands beurteilt.





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