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Nachricht

Konstanz. Der Konstanzer Kreistag genehmigt einen zweistelligen Millionenbetrag für die Digitalisierung in den Krankenhäusern des Gesundheitsverbunds des Landkreises Konstanz (GLKN). Darüber informiert der Südkurier. Die Kliniken könnten nun digital aufrüsten und die elektronische Patientenakte einführen sowie die einzelnen Standorte vernetzen. Der Kreistag habe bei einer Gegenstimme und fünf Enthaltungen den nötigen Zuschuss für das Digitalisierungsvorhaben bewilligt.

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert eine nachhaltige Verbesserung der finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser in Deutschland. DKG-Präsident Thomas Reumann rief die Verhandlungspartner von CDU/CSU, FDP und Bündnis90/Die Grünen auf, bereits in den laufenden Sondierungsverhandlungen die Weichen dafür zu stellen, dass die Kliniken auch in Zukunft eine medizinische Versorgung familien- und wohnortnah qualitativ hochwertig anbieten können - zur Sicherung der Daseinsvorsorge im städtischen wie im ländlichen Raum. Dabei müssten vor allem das Thema Personal und die Rahmenbedingungen für die Arbeit im Krankenhaus im Vordergrund stehen. 

Berlin. Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat in der mündlichen Verhandlung in Sachen „Numerus clausus“ darüber beraten, ob die für die Vergabe von Medizinstudienplätzen vorgesehenen Regelungen im Hochschulrahmengesetz und in den Vorschriften der Länder mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Es geht dabei insbesondere um Artikel 12 Grundgesetz, dem Recht auf freie Wahl der Ausbildungsstätte.

Berlin. Der Weltärztebund (WMA) hat den hippokratischen Eid für Ärzte modernisiert. Die Delegierten einigten sich auf ihrer Generalversammlung in Chicago auf eine überarbeitete Fassung des Genfer Gelöbnisses, das aus dem Jahr 1948 stammt. „Die Neufassung hebt nun stärker als zuvor auf die Autonomie des Patienten ab“, sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, stellvertretender Vorsitzender des WMA.

Brüssel. Klares Signal gegen eine Ausweitung der europäischen Normungstendenzen: Auf einer gemeinsamen Konferenz in der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der EU in Brüssel haben sich die Deutsche Sozialversicherung, vertreten durch den GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Bundesärztekammer klar dagegen ausgesprochen, europäische Normen im Gesundheitsdienstleistungsbereich festzusetzen.





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