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Berlin. Der Rettungsschirm für die Krankenhäuser soll anscheinend nicht verlängert werden. Das hat der Expertenrat zur Krankenhausfinanzierung, der während der Pandemie eingesetzt wurde, empfohlen. Das bezieht sich offenbar vor allem auf die Zuschüsse für neue Intensivbetten sowie die Freihaltepauschale für mögliche Corona-Patienten. Krankenhäuser sollen demnach ihre Ansprüche einzeln geltend machen. Laut Bundesamt für Soziale Sicherung sind zwischen April und August über 8,1 Milliarden Euro für Freihaltepauschalen und neue Intensivbetten an die Krankenhäuser gezahlt worden. 

Berlin. Das Bundesgesundheitsministerium will die Lage von Kinderkliniken und -stationen vor allem in ländlichen Regionen verbessern. Der Entwurf für ein „Versorgungsverbesserungsgesetz“ liegt vor. Danach sollen solche Häuser künftig pauschale jährliche Zuschüsse erhalten. Dieser Sicherstellungszuschlag soll bei 400.000 Euro im Jahr liegen. Laut BMG könnte die Regelung zum 1. Januar 2021 in Kraft treten. Welche Kliniken konkret profitieren würden, ist noch nicht klar. 

Berlin. Die 105 gesetzlichen Krankenkassen haben im 1. Halbjahr 2020 einen Einnahmenüberschuss von rund 1,3 Mrd. Euro erzielt. Im 1. Quartal hatten sie noch ein Defizit von 1,3 Mrd. Euro ausgewiesen. Der Gesundheitsfonds verbuchte in den Monaten Januar bis Juni ein Defizit von 7,2 Mrd. Das vermeldet des Bundesgesundheitsministerium. 

Berlin. In der Phase der historisch größten Herausforderung des Gesundheitswesens sparen die Krankenkassen offensichtlich in Milliardenhöhe. Alleine die Ortskrankenkassen haben im zweiten Quartal von April bis Juni einen Überschuss von mehr als 700 Millionen Euro erzielt (erstes Halbjahr insgesamt 325 Millionen). 

Berlin. Unbezahlte Maskenrechnungen und fragwürdige Vergabeverfahren – rund 50 Klagen sind laut einem Bericht des Berliner Tagesspiegels beim Landgericht Bonn eingereicht worden. Angeblich kommen fast täglich neue Klagen an. Geklagt werde von Händlern, die für das BMG in der Hochphase der Pandemie so viele Masken wie möglich beschaffen sollten – und das auch getan haben. Das an externe Unternehmen delegierte Einkaufsverfahren sei offenbar aus dem Ruder gelaufen, schreibt die Zeitung. Es gehe um Forderungen von drei bis fünf Millionen Euro. Hinzu komme offenbar eine weitere Klage, in der es um 20 bis 30 Millionen Euro gehe. 





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