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GMK fordert stärkere Förderung von Telemedizin

Potsdam. Die 86. Gesundheitsministerkonferenz der Länder hat Ende Juni in Potsdam u.a. einen einstimmigen Beschluss zur Telemedizin gefasst: Die Länder fordern darin die stärkere Förderung der Telemedizin. Ziel müsse es sein, Telemedizin in die Regelversorgung zu überführen.

Die Länder nehmen an dieser Stelle auch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G‐BA) und den Bewertungsausschuss in die Pflicht und drängen auf zeitnahe Entscheidungen. Außerdem müssten Telemedizindienste zukünftig an die Telematikinfrastruktur angekoppelt werden, um einen dauerhaften, sicheren und interoperablen Betrieb sicherzustellen.

Die DGTelemed hat den Beschluss als klares Bekenntnis der Politik zum Nutzenpotenzial der Telemedizin begrüßt. Der Beschluss bestärke auch die Auffassung der DGTelemed, dass von den Bundesländern nachhaltige Impulse für die telemedizinische Regelversorgung ausgehen und auch zukünftig eine hohe Verantwortung bei den Bundesländern liegen werde. Die bedeutsame Stellung der Bundesländer sei ein wesentliches Ergebnis des Nationalen Fachkongresses Telemedizin, der jährlich in der Hauptstadt stattfindet.
(Der 4. Nationale Fachkongress findet am 7. und 8. November zum Thema „Telemedizin – Potenziale für eine patientenorientierte Medizin durch Vernetzung" in Berlin statt.(www.telemedizinkongress.de)

Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e.V. (DGTelemed) – gegründet im Dezember 2005 – ist eine bundesweite Vereinigung zur Förderung, Verbreitung, und Publizierung moderner, innovativer Entwicklungen, Lösungen und Produkte in der Telemedizin.





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