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Stadt hilft mit einer Million Euro

Delmenhorst. Die drohende Insolvenz des Klinikums Delmenhorst ist vorerst abgewendet. Nach einem Bericht von NWZ-online hatte der Stadtrat in einer Sondersitzung beschlossen, dem Klinikum mit einer außerplanmäßigen Zahlung von einer Million Euro unter die Arme zu greifen.
Die gesamtwirtschaftliche Situation des Klinikums sei bereits zum Zeitpunkt der Umwandlung in eine privatrechtliche Gesellschaftsform angespannt gewesen, Verbesserungen dieser Rahmenbedingungen seitdem nicht eingetreten.


Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2012 sei das Eigenkapital der Klinik bis auf 700 000 Euro aufgebraucht gewesen, so der Bericht. Die Halbjahresauswertung des Jahres 2013 habe nach Angaben der Stadt Delmenhorst einen Verlust in Höhe von rund 800 000 Euro ausgewiesen.
Bisher habe die Stadt dem Klinikum noch keine finanzielle Unterstützung gegeben, lediglich zur Sicherstellung der Liquidität für einen Dispokredit in Höhe von 8,9 Millionen Euro gebürgt. Nun sei aber zur aktuellen Sicherung des Geschäftsbetriebes ein Betriebszuschuss in Höhe von einer Million Euro unabdingbar. Eine Bedingung ist u.a., dass die Möglichkeiten einer Kooperation mit dem St. Josef-Stift ausgelotet werden. Das Klinikum müsse außerdem einen Plan über kostenreduzierende Maßnahmen und einen monatlichen Bericht über die Ausgaben vorlegen.





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