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„Auf Sand gebaut“

Berlin. Der Spitzenverband der Fachärzte Deutschlands SpiFa ist gegen einen verstärkten Einstieg der Krankenhäuser in die ambulante Versorgung. Der Plan, Krankenhäuser einzusetzen, um die Terminwartezeiten bei Fachärzten abzubauen, sei auf Sand gebaut: „Das Wartezeitenproblem verdankt seine Existenz dem Motto: ‚Wir haben kein Problem, also machen wir uns eines'. Schwierigkeiten in der Terminvergabe existieren nicht in dieser Dimension, wie es öffentlich behauptet wird", kritisierte Dr. med. Andreas Gassen, Vorsitzender des SpiFa, die aktuellen Diskussion.

Über 75 Prozent der Patienten bekämen innerhalb von drei Tagen einen Termin. „Die Fachärzte arbeiten daran, das Patientenmanagement, das auch die Terminvergabe einschließt, weiter zu verbessern. Es wird hier Lösungen aus der Fachärzteschaft heraus geben.", so Lars Lindemann, SpiFa Hauptgeschäftsführer. Der Koalitionsvertrag will Patienten die Möglichkeit geben, sich in Krankenhäusern ambulant behandeln zu lassen, wenn sie länger als vier Wochen auf einen Facharzttermin warten müssen.





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