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Auch Ärzte haben Umsatz und Gewinn im Fokus

 

Aalen. Eine weitere Studie der Hochschule Aalen zeigt, dass auch die niedergelassenen Ärzte offenbar deutliche Fehlwahrnehmungen über ihre Praxis und deren Außenwirkung haben. Die taktischen Steuergrößen wie Quartalsgewinn, Umsatzzahlen und Praxisauslastung stünden bei ihnen im Vordergrund. Kriterien wie das Ansehen der Praxis in der Öffentlichkeit, das Empfehlungsmanagement oder Zukunftsfragen spielten fast gar keine Rolle. Ebenso neue Technologien wie die Terminvergabe oder Rezeptbestellung via Internet.

Die Interessen der Patienten würden von niedergelassen Medizinern vielfach nicht berücksichtigt, so die Studie. Die Wartezeiten auf einen Behandlungstermin und in der Arztpraxis managten die Allgemeinmediziner allerdings zur Zufriedenheit ihrer Patienten. Das betreffe jedoch nicht die Fachärzte. Auch stünden Hygiene und Sauberkeit bei allen niedergelassenen Ärzten nicht im Fokus des Praxismanagements. Zudem sei das Personal in den Facharztpraxen selten freundlich und aufmerksam, so die Kritik der Patienten. Ein Großteil von ihnen ist aber mit der fachlichen Kompetenz aller Ärzte zufrieden. Die Beratung im Patientengespräch bei den Fachärzten lasse aber zu wünschen übrig.
Studienleiter Dr. Bodo R. V. Antonić: "Kriterien, wie Patientenzufriedenheit und Hygiene, haben für den niedergelassenen Arzt keine Relevanz."
Es wurden 302 niedergelassene Ärzte und 286 Patienten befragt.





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