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Kliniken weit unter durchschnittlicher Ausgabenentwicklung

Berlin. "Erneut hinkt die Entwicklung der Ausgaben für die Krankenhausbehandlung der Gesamtentwicklung der Leistungsausgaben hinterher. Mit dem moderaten Anstieg von 2,5 Prozent je Versichertem, liegen wir im stationären Bereich weit unter der durchschnittlichen Ausgabenentwicklung“ erklärte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum. Kein anderer maßgeblicher Leistungsbereich habe einen so geringen Zuwachs zu verzeichnen. Dies liege auch daran, dass die Finanzierungsverbesserungen, die die Krankenhausreform vorgesehen habe, durch verschleppende Strategien der Krankenkassen noch immer nur teilweise bei den Krankenhäusern angekommen seien oder aber, wie gerade bei der Notfallvergütung geschehen, gar nicht ankommen würden.


Zudem zeige sich einmal mehr, dass die Horrorszenarien der Krankenkassen und des von ihnen instrumentalisierten Schätzerkreises bewusst überhöhte Entwicklungen prophezeien, um die Politik unter Druck zu setzen. Baum: „Hier gilt weiter unsere Forderung, dass die maßgeblichen Leistungserbringerorganisationen in den Schätzerkreis einbezogen werden.





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