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Eine Million Euro für Nordseeklinik

Westerland. Schleswig-Holstein fördert die Nordseeklinik Westerland mit einem Baukostenzuschuss von über einer Million Euro. Darüber berichtet die Sylter Rundschau. Der Zuschuss sei Teil des 157 Millionen Euro schweren Maßnahmenpakets, mit dem die Kieler Landesregierung bis 2024 den Sanierungsstau in den Kliniken abbauen wolle. In Westerland fließe das Geld vor allem in die Modernisierung des OP-Bereichs.

 

Die Asklepios-Gruppe hatte schon im vorigen Herbst angekündigt, in die Klinik fast zehn Mio. Euro zu investieren. Bereits konkret geplant sei der Neubau eines Klinikgebäudes („Strandhaus“) mit insgesamt 71 Betten für die Rehabilitation. Das Investitionsvolumen betrage hier 8,2 Millionen Euro. Geplant ist zudem der Bau eines Wohnhauses für Mitarbeiter („Stadthaus“) mit zwölf Wohneinheiten. Hierfür kalkuliere Asklepios 1,66 Millionen Euro.
Die Sylter Gemeindevertreter hätten die Asklepios-Pläne schon mehrfach diskutiert. Die sorge sei gewesen, dass sich Asklepios von der Krankenhaus-Grundversorgung auf Sylt verabschieden und sich auf den lukrativeren Reha-Bereich konzentrieren könnte. Die Kommunalpolitiker möchten der Klinik für die Akut- und Regelversorgung deutliche Erweiterungsmöglichkeiten, der Kurklinik nur moderate Erweiterungsmöglichkeiten einräumen.
Asklepios hatte in einer Pressemitteilung erklärt, die Westerländer Akutklinik schreibe seit Jahren trotz Sicherstellungszuschlägen der Kassen Millionenverluste. Die Behandlungs- und Patientenzimmer seien modern und räumlich mehr als ausreichend. Der Reha-Bereich dagegen sei nur „gering rentierlich“. Daher müsse Asklepios hier investieren.





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