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Medizinfakultät stärkt OWL - am besten auch den ländlichen Bereich

Kreise Minden-Lübbecke und Herford. In einer gemeinsamen Stellungnahme betonten die Landräte aus dem Kreis Minden-Lübbecke Dr. Ralf Niermann und Kreis Herford Jürgen Müller sowie die Vorstände der Mühlenkreiskliniken, Dr. Olaf Bornemeier und Dr. Kristin Drechsler, sowie des Klinikums Herfords, Rudolf Küster: „Wir freuen uns über die beabsichtigte Stärkung der Medizinerausbildung durch die Schaffung einer Medizinischen Fakultät in Ostwestfalen-Lippe. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das am Medizin Campus OWL erfolgreich etablierte Bochumer Modell in Kooperation mit dem Herz- und Diabeteszentrum NRW, den Mühlenkreiskliniken und dem Klinikum Herford gesichert und weiter entwickelt wird.


An den Campus-Standorten in Minden, Herford, Lübbecke und Bad Oeynhausen hat sich die Medizinerausbildung in kürzester Zeit etabliert. Die Ausbildung umfasst Vorlesungen, Seminare, Übungen in Forschungslaboren und die Arbeit am Krankenbett. In zwei Jahren werden die ersten 63 fertig ausgebildeten Ärzte dem Arbeitsmarkt in Ostwestfalen-Lippe zur Verfügung stehen. Die Ausbildung in einer nicht-großstädtisch geprägten Region erhöht die Chancen darauf, dass die Medizinerinnen und Mediziner sich vor Ort niederlassen.
Insbesondere müssen die universitären Standorte mit dem Klinikum Herford, dem Herz- und Diabeteszentrum NRW, dem Medizinischem Zentrum für Seelische Gesundheit in Lübbecke, der Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Oeynhausen und dem Universitätsklinikum Minden mit den dortigen Ausbildungskapazitäten erhalten werden. In einer etwaigen Kooperation der Ruhr-Universität Bochum mit einer künftigen Medizinischen Fakultät in Ostwestfalen-Lippe ist eine Weiterentwicklung und Aufwertung dieses Modells sicherzustellen.“





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