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Finanzreserven der Kassen steigen

Berlin. Die Krankenkassen haben im ersten Quartal 2017 ein Plus in Höhe von 612 Millionen Euro (2016: 406 Mio. Euro) eingefahren – dank hoher Beschäftigungszahlen. Die Finanzreserven stiegen dadurch auf 16,7 Milliarden Euro. Darüber informierte das Bundesgesundheitsministerium. Allerdings sah es nicht bei allen Kassenarten positiv aus. Ihren Überschuss ausbauen konnten nur die AOKen – auf 361 Millionen Euro. Die Ersatzkassen wiesen 155 Millionen Euro Überschuss auf, die Betriebskrankenkassen 27 Millionen Euro, die Innungskrankenkassen 17 Millionen Euro – weniger als 2016. Außer den AOKen hadern alle anderen mit dem Risikostrukturausgleich und fordern hier seit längerer Zeit Änderungen.


Gestiegen sind auch im ersten Quartal 2017 die Ausgaben für Prävention (+16 Prozent), die Leistungen für die Versorgung Sterbender (spezialisierte ambulante Palliativversorgung +36 Prozent, Zuschüsse für ambulante und stationäre Hospize +20 Prozent). Für Krankenhausbehandlungen wurden 3,3 Prozent mehr aufgewandt. Insgesamt stiegen die Ausgaben um 3,9 Prozent (2016: 4,0 Prozent).





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