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Innensanierung überfällig

Münster. Ein gut aufgestelltes Haus, das jedoch ohne weitere Investitionen infrastrukturell an seine Grenzen kommt – so lautete der Appell von Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Robert Nitsch beim Neujahrsempfang des UKM (Universitätsklinikum Münster) und der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU). „Für uns wird das Jahr 2018 ein entscheidendes Jahr werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor.

„Wir sind unserem Auftrag nachgekommen, nach den Koalitionsverhandlungen eine Gesamtplanung der notwendigen Modernisierungen und Erweiterungen vorzulegen. Jetzt müssen Taten folgen, um das UKM zukunftsfähig zu machen.“

Der sogenannte „Pakt für das UKM“ beinhaltet den Bau eines Operativen Zentrums, die Innensanierung der Türme und die Bereitstellung fehlender Büroräume. „Wir – und damit meine ich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – haben in den vergangenen Jahren beste medizinische Versorgung für unsere Patientinnen und Patienten geboten. Die Universitätsmedizin in Münster ist gefragt und auch wirtschaftlich sind wir im Kern gut aufgestellt“, so Nitsch. Jedoch müsse man diesen Patienten auch etwas bieten, gerade was die Qualität der Unterbringung angeht, die maßgeblich zur Zufriedenheit beiträgt. Die Innensanierung ist laut Nitsch längst überfällig.

Mehr als 10.500 Mitarbeiter arbeiten mittlerweile für das Klinikum und seine Tochterfirmen. Doch davon sind Hunderte inzwischen in Containern auf dem Campus oder in externen Büros untergebracht. „Wir sind in den vergangenen Jahren als der größte Arbeitgeber des Münsterlandes extrem gewachsen, allerdings ist seitdem kein einziges Büro für die weit mehr als 2.000 zusätzlichen Mitarbeiter entstanden“, nennt Hoppenheit ein Beispiel.

Mit großem Interesse wird auf dem Campus auch die Entscheidung zum Excellenzcluster „Cells in Motion“ (CiM) erwartet. „Wir sehen dem Finale im Herbst sehr positiv entgegen“, sagte Dekan Univ.-Prof. Dr. med. Mathias Herrmann, der die Begutachtung profilgebend für die weitere Forschung an der Medizinischen Fakultät sieht. Ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte erfolgt eine Begutachtung des Bereichs Forschung und Lehre durch den Wissenschaftsrat NRW.





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