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Duderstädter Krankenhaus und Altenpflegeheim schreibt weiter schwarze Zahlen

Duderstadt. St. Martini bleibt auch 2017 auf Erfolgskurs und stellt unter Beweis: Eine qualitativ hochwertige und wirtschaftlich tragfähige Krankenhausversorgung im ländlichen Bereich ist möglich, heißt es in einer Pressemitteilung des Gesundheitszentrums für das Eichsfeld.


Geschäftsführer Markus Kohlstedde erklärte u.a. man wolle für die Menschen der Heimatregion als Gesundheitszentrum wohnortnah eine qualitativ hochwertige medizinische Behandlung, menschliche Pflege und Betreuung sicherstellen. „Uns freut, dass die Zahlen diesen Anspruch unterstreichen“, betont er.

Zwischen 2014 und 2017 kann St. Martini in vielen Bereichen Wachstum vorweisen. Die Erweiterung der Planbetten von 126 in 2014 auf 140 in 2017 ist Folge der stetig wachsenden Auslastung. Die Zahl stationärer Behandlungen im Krankenhaus ist innerhalb von vier Jahren von 6.778 auf 7.200 gestiegen, die Fallzahl ambulanter Behandlungen von 13.900 auf 14.400 im selben Zeitraum. Gleichzeitig wurden im Altenpflegeheim 12 neue Bewohnerplätze geschaffen, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Aktuell stehen 78 Plätze zur Verfügung.

„Nach mehr als zehn Jahren tief roter Zahlen haben wir es geschafft, den Zukunftskurs auch mitunter harter Entscheidungen, wie die Schließung der Geburtshilfe, nachhaltig zu gestalten“, so Kohlstedde. „Unsere Strategie der konsequenten Ausrichtung der Versorgungsangebote auf den Bedarf der Bevölkerung vor Ort mit Gründung einer Geriatrie und einer Gefäßchirurgie, dem Heben von Wirtschaftlichkeitsreserven und auch der konsequenten Investition zeigt Erfolg.“ So stiegen die Umsatzerlöse von Krankenhaus und Altenpflegeheim von 25,7 Mio. EUR 2014 auf 31,3 Mio. EUR 2017.

2014 wurden 997 000 Euro und 2015 wurden 975 000 Euro erzielt. 2016 schloss St. Martini mit 702 000 Euro ab, in denen Einmaleffekte aus Sanierungsgeldern der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse wirksam sind. Für 2017 erwartet St. Martini nun ein Ergebnis von 220 000 Euro. „Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden, auch wenn es gegenüber den Vorjahren geringer ausfällt“, so Kohlstedde mit Verweis auf die Fortsetzung der Investitionspolitik. So wurden im vergangenen Jahr Investitionen in Höhe von rund 500 000 Euro realisiert, z.B. in die Erweiterung des Altenpflegeheimes, die Bettenausweitung und Umbauten auf den Stationen.

Das St. Martini Krankenhaus gehört zum Vinzenz-Verbund. Dieser dient als Trägergesellschaft für den Betrieb von Krankenhäusern und Altenpflegeheimen und gehört zur Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Hildesheim.





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