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Gemeinsam nicht so stark wie gedacht

Bad Soden, Hofheim, Frankfurt Höchst. Die Krankenhäuser in Bad-Soden, Hofheim und Frankfurt Höchst wurden 2016 zusammengelegt. Ein wesentliches Ziel war es, Geld zu sparen und Gewinne zu erzielen. Die Erwartungen hätten sich nicht erfüllt, schreibt die Frankfurter Rundschau. 

Die in Bad Soden von der Geschäftsführung vorgestellten Zahlen zeigten: Das operative Jahresergebnis des Konzerns werde wohl bei einem Minus von rund fünf Millionen Euro liegen. Das habe Martin Menger, Vorsitzender der Geschäftsführung, verkündet. Ursprünglich war seinerzeit schon vom Anpeilen der Gewinnzone die Rede gewesen.

Aufsichtsratsvorsitzender Harald Schmidt und Landrat Michael Cyriax (CDU) werden in der offiziellen Presseerklärung des Klinikverbundes zitiert. Natürlich sei man „alles andere als zufrieden mit dem wirtschaftlichen Ergebnis“, so Cyriax. Das Ergebnis ließe sich aber erklären und er sei „zuversichtlich, dass die Zahlen ab 2018 wieder in die richtige Richtung gehen würden. Schmidt verwies auf gemeinsame Projekte und Strategien, etwa bei der Speisenversorgung, Logistik und Materialwirtschaft. Vom Kerngeschäft der Kliniken mit den Patienten sei dabei aber nicht die Rede gewesen.

Gesellschafter der 2016 gegründeten Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH sind die Stadt Frankfurt und der Main-Taunus-Kreis.

Wie die Zeitung berichtete, machten dem neuen Klinikmanager vor allem die gegenläufige Entwicklung im operativen Jahresergebnis Sorgen. So habe das Klinikum in Höchst sein Ergebnis um rund zwei Millionen Euro auf minus 2,5 Millionen Euro verbessert. Im Main-Taunus-Kreis würden dagegen 2,5 Millionen Euro Verlust gegenüber dem Vorjahr beklagt. Als Ursache würden vor allem nicht erzielte, aber geplante Umsatzerlöse in Höhe von 1,8 Millionen Euro in den Feldern Psychiatrie und Psychosomatik genannt.

Das Jahr 2017 werde im Bereich Main-Taunus wohl mit einem Minus von sechs Millionen Euro abgeschlossen. Zuvor nicht berücksichtigte Rückstellungen in Höhe von 3,5 Millionen Euro hätten eingestellt werden müssen. Die Geschäftsführung gehe von „Einmaleffekten“ aus.





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