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Die Linke: Renditestreben ist Gefahr für die medizinische Grundversorgung

Bernburg. Die Landtagsfraktion Die Linke in Sachsen-Anhalt fordert angesichts der aktuellen Ereignisse im Salzlandkreis, Klinikbetreiber notfalls auch zu enteignen. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. „Die Probleme bei den Privatisierungen sind nicht einmalig“, habe Andreas Höppner (Linke) der MZ gesagt. Er habe die Privatisierung von Krankenhäusern als grundsätzlichen Fehler bezeichnet.


Schon länger gebe es eine Debatte um die Probleme bei der Notfallversorgung im Salzlandkreis schreibt die Zeitung. Die Fraktion wolle nun das Thema in den Landtag bringen und habe eine Aktuelle Debatte beantragt: „Das Streben nach Rendite: Gefahrenfaktor für die medizinische Grundversorgung in Sachsen-Anhalt“. Landrat Markus Bauer (SPD) unterstütze, dass dies thematisiert wird. Er habe bei Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) Kontroll- und auch Sanktionsmöglichkeiten gefordert, sei bei ihr aber „abgeblitzt“.
Vor allem Klinikbetreiber Ameos habe in den vergangenen Monaten beinahe täglich Stationen aufgrund von Kapazitätsproblemen und Personalengpässen in der Rettungsleitstelle abgemeldet. Rettungsfahrzeuge haben daher weitere Wege fahren und zum Teil lange Wartezeiten vor den Notaufnahmen in Kauf nehmen müssen.
Unterstützung habe die Linke von der AfD bekommen. Ulrich Siegmund habe gegenüber der MZ erklärt, Gesundheit dürfe kein Geschäft sein. „Eine Rückführung von Kliniken ist unabdingbar“ wird er zitiert. Zunächst dürfe es auch keine weiteren Privatisierungen geben. Er habe, wie Höppner, finanzielle Unterstützung von Bund und Land gefordert.





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