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Kooperation kommunaler Krankenhäuser macht Sinn

Lahn-Dill-Kreis. Kleinere kommunale Einrichtungen könnten nur durch Kooperationen bestehen, wird auf Aussagen von Wolfgang Schuster (SPD), Landrat des Lahn-Dill-Kreises, in einem längeren Beitrag der Nassauischen Neuen Presse verwiesen. Er wisse, dass sich im Klinikbereich die nächsten Jahre in Deutschland weiterhin einiges verändern werde. Es gebe auf dem Markt zu viele Krankenhäuser. So werde die Finanzierung erschwert, in der Hoffnung, dass sich dadurch der Mark von alleine regeln werde. 


Die Bevölkerung habe aber ein großes Interesse daran, dass eine medizinische Versorgung nach wie vor in Wohnortnähe möglich bleibe. Um diesem Wunsch zu entsprechen, mache eine Zusammenarbeit der benachbarten Einrichtungen Lahn-Dill-Kliniken sowie Kreiskrankenhaus Weilburg großen Sinn. Kommunale Krankenhäuser müssten nur kostendeckend arbeiten, keine Gewinnausschüttung vornehmen. Somit könne ein Plus direkt für bauliche Projekte sowie eine verbesserte medizinische Versorgung reinvestiert werden.
In den Lahn-Dill-Kliniken und in Weilburg soll auch die ambulante Versorgung gestärkt werden, heißt es in dem Bericht. Da es in der heutigen Zeit, wie Schuster wisse, schwer sei, Mediziner für eine Landarzttätigkeit zu gewinnen, mache die Einrichtung medizinischer Versorgungszentren in Kliniken Sinn. Fachbereiche, die in Weilburg nicht abzudecken seien, könnten dann am Standort Wetzlar abgedeckt werden.
Die Kooperation habe bereits im IT-Bereich für den Bürger nicht sichtbar begonnen. Kurzfristig sei zudem geplant, das Angebot in Weilburg durch den Aufbau einer Radiologie zu stärken.
Wie Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken, erläutert habe, stärke die Kooperation auch die Verhandlungsposition gegenüber den Kostenträgern.





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