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Bremer Notfallversorgung vor dem Kollaps

Bremen. In Bremen sind die Notaufnahmen am Limit, schreibt der Weser Kurier. Grüne und SPD forderten neue Notfallzentren an den Kliniken, die rund um die Uhr geöffnet sind. Im größten Krankenhaus der Stadt, dem Klinikum Bremen Mitte, seien die Patientenzahlen in der Notaufnahme von 22 000 im Jahr 2012 auf mehr als 35.000 im vergangenen Jahr angestiegen.

Das habe die Sprecherin des Klinikverbundes Gesundheit Nord (Geno), Karen Matiszick, der Zeitung bestätigt. Auch die Rettungsdienste stünden zunehmend unter Druck. 77 800 Rettungseinsätze habe die Leitstelle der Feuerwehr Bremen im vergangenen Jahr verzeichnet – das seien ein neuen Rekord und ein Einsatzplus von 2200 gegenüber 2016. Auch beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (KVHB) am Krankenhaus St. Joseph-Stift zeige die Kurve nach oben. In 2017 habe die Zentrale 23 544 Behandlungen registriert, drei Jahre zuvor seien es noch 19.030 gewesen. "Im ersten Quartal dieses Jahres sind es schon 1000 Behandlungen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres", sagte KVHB-Sprecher Christoph Fox. "Diese Struktur, die viele Menschen vor allem auch nicht durchblicken, funktioniert so nicht mehr. Wir brauchen einen Systemwechsel in der ambulanten Notfallversorgung", wird die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Stephanie Dehne, zitiert. Das Versorgungsmodell sei nicht mehr an die aktuelle Entwicklung angepasst.





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