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Nachricht

Debatte um den Landeshaushalt 2019/2020

Halle/Saale. In einem Schreiben an die Vorsitzenden der Fraktionen im Landtag Sachsen-Anhalt hat die Landeskrankenhausgesellschaft auf die nach wie vor bestehende Unterfinanzierung der Krankenhäuser im investiven Bereich aufmerksam gemacht. Vor dem Hintergrund der laufenden Debatte um den Landeshaushalt der nächsten zwei Jahre fordert sie ein mehrstufiges Krankenhausinvestitionsprogramm. Ein solches Programm würde Planungssicherheit für die Krankenhäuser und Versorgungssicherheit im Land schaffen, heißt es in dem KGSAN-Brief. 

Nach wie vor besteht in Sachsen-Anhalt eine Krankenhausinvestitionslücke von über 900 Mio. Euro, die mit jedem Jahr größer wird. Für den Abbau des Investitionsstaus werden jährlich Pauschalfördermittel in Höhe von mindestens 50 bis 60 Mio. Euro benötigt. Die Bevölkerung wird immer älter und die Nachfrage nach Krankenhausbehandlungen wächst. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird die Bevölkerung Sachsen-Anhalts in zwanzig Jahren die älteste in Europa sein. Noch wird jeder, der unsere Krankenhäuser betritt, optimal behandelt. Das soll so bleiben. Dafür lohnt es sich zu investieren.

Das Schreiben ging nachrichtlich auch an die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Petra Grimm-Benne, den Minister der Finanzen André Schröder und den Vorsitzenden des Landtagsausschusses für Arbeit, Soziales und Integration Ulrich Siegmund. 





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