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Nachricht

Grippewelle trübt den Erfolg im städtischen Klinikum

Brandenburg. Im städtischen Krankenhaus Brandenburg an der Havel wackelt die schwarze Null. Das schreibt die Märkische allgemeine. Das Haus habe insbesondere im Frühjahr einen ungewöhnlich hohen Krankenstand wegen der Grippe verzeichnet, Stationen hätten geschlossen werden müssen, weil Personal fehlte.

Zwar verzeichnet Geschäftsführerin Gabriele Wolter erneut eine Leistungssteigerung. Doch die Grippewelle mit dem ungewöhnlich hohen Krankenstand im Frühjahr und andere Faktoren würden ihr einen Strich durch die Rechnung machen. Dabei habe es in 2018 durchaus positive Nachrichten gegeben, wie die Inbetriebnahme der Dialysestation.

Man habe nicht alle freien Stellen besetzen können, es gebe Fluktuation wegen des erhöhten Pflegepersonalbedarfs in vielen Einrichtungen, Beschäftigte wechselten mehr als sonst. Immer wieder habe das Krankenhaus Leiharbeitnehmer beschäftigen müssen, was hohe Kosten verursacht habe.

Durch die schwierige Personalsituation hätten auch die internistische Intensivstation und die Dialysestation später als vorgesehen in Betrieb gehen können. Dies habe zu weniger Einnahmen als geplant geführt.

In 2019 sei die große Herausforderung die Umsetzung der vielen gesetzlichen Veränderungen, wie das Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz. Eine weitere sei die Personaloffensive, wenn das Klinikum sich mit der Gewerkschaft Verdi auf einen Tarifvertrag zur Entlastung in der Pflege verständige.





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