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Barmer-Landeschef fordert Schließung von Kliniken

Magdeburg. Die Barmer Ersatzkasse hat für Sachsen-Anhalt die Schließung von Krankenhäusern gefordert. Wie die Mitteldeutsche Zeitung schreibt, gebe es zu viele Kliniken. Damit riskiere das Land, dass Patienten wegen fehlender Spezialisierung nicht optimal versorgt würden. 

Derzeit gibt es 48 Krankenhäuser.  „42 würden reichen“, wird Barmer-Landesgeschäftsführer Axel Wiedemann zitiert. Vor allem Halle und Magdeburg seien überversorgt. Danach würden in Halle drei statt fünf Häuser reichen. Die AOK habe festgestellt, dass viele Einwohner Gesundheitsleistungen in Leipzig wahrnehmen würden. Für Magdeburg, das über vier Krankenhäuser verfügt, halte Wiedemann zwei bis drei für angemessen.

Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) lehne Schließungen strikt ab. „Wir brauchen eine gute Krankenhausversorgung in der Fläche“, wird sie zitiert. Kleine Standorte auf dem Land dürften nicht verschwinden, sondern müssten aufgewertet und zu „regionalen Gesundheitszentren“ ausgebaut werden.





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