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Positive Begutachtung der Universitätsmedizin Köln

Köln. Der Wissenschaftsrat hat die verschiedenen universitätsmedizinischen Standorte in Nordrhein-Westfalen begutachtet und Empfehlungen für deren Weiterentwicklung ausgesprochen. Das älteste wissenschafts-politische Beratungsgremium Europas lobt in seiner aktuell veröffentlichten Bewertung dabei die sehr erfolgreiche Entwicklung der Universitätsmedizin Köln in den letzten zehn Jahren sowie die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät. 

Von der erfolgreichen Zusammenarbeit profitieren laut Wissenschaftsrat sowohl die klinische Forschung am Standort als auch die praxisorientierte Lehre im Medizinstudium. Risiken sieht der Wissenschaftsrat jedoch durch die Unterfinanzierung der baulichen Infrastrukturen für Wissenschaft und Lehre. 

Der Wissenschaftsrat bescheinigt der Universitätsmedizin Köln zudem, dass die national und international gut sichtbaren, innovativen Forschungsschwerpunkte "Tumorbiologie, Infektion und Immunität", "Homöostatische Prinzipien im Stoffwechsel und in der Geweberegeneration" sowie "Neuromodulation" äußerst dynamisch und synergistisch auf den Stärken in Forschung und Krankenversorgung aufbauen. Das Gremium hebt dabei auch die exzellente Vernetzung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft und den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft hervor. Den fakultätsübergreifenden Querschnittsthemen Altern sowie Gesundheit und Gesellschaft bescheinigt der Wissenschaftsrat besonderes Potenzial, dabei hebt er mit Blick auf den Fachkräftemangel den Studiengang Klinische Pflege als wichtiges Angebot ausdrücklich hervor. 





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