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Christliche Kliniken verstärken Aktivitäten

Berlin. Unter dem Signet christliche Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) verstärken der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) und der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) ihre gemeinsamen Aktivitäten. Auf der ersten gemeinsamen Jahrestagung am 25./26. September in Berlin stehen die Herausforderungen der sich rasant ändernden Krankenhauslandschaft in Deutschland im Fokus. Christliche Krankenhäuser haben die Chance, auf Grundlage der gemeinsamen Werte auch gemeinsam die Zukunft zu gestalten, heißt es aus den Verbänden. Über die neue Internetplattform www.christliche-krankenhaeuser.de wollen sie gegenüber Fachöffentlichkeit und Politik eine deutlichere Präsenz schaffen und mit einer klaren Kommunikationsstrategie ihre Bedeutung für die medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung in die Öffentlichkeit tragen und die Wettbewerbsposition der Mitgliedshäuser stärken.

In einer zur Jahrestagung in Auftrag gegebenen Prognos-Studie „Krankenhauslandschaft 2020" werden künftige Herausforderungen für kirchliche Häuser skizziert. Die Studie liefere wichtige Hinweise für die weitere Arbeit der CKiD, so Manfred Witkowski und Theo Paul, die Vorsitzenden der DEKV und KKVD.

Eines der zentralen Themen auch der christlichen Krankenhäuser ist die Patienten nahe Versorgung. Der Verband stehe daher für den ungehinderten Zugang zur ambulanten Versorgung durch MVZ an Krankenhäusern und in Trägerschaft von Krankenhäusern. Die Zukunft der stationären Versorgung hänge von den künftigen ambulanten Versorgungsstrukturen ab. Die Prognos-Studie legt hier das AOK/GKV-Versorgungsmodell zugrunde. Das Krankenhaus wird hier regelhafter Bestandteil der ambulanten Bedarfs- und Versorgungsplanung.

Um die Leistungsangebote weiterzuentwickeln gebe es bereits heute eine gute Zusammenarbeit evangelischer und katholischer Krankenhäuser auf regionaler und lokaler Ebene. Verwiesen wird bei dieser Aussage u.a. auf den Zusammenschluss zum Verbund christlicher Krankenhäuser in Brandenburg und das Verbundkrankenhaus Klinikum Mittelmosel, das aus einem evangelischen und einem katholischen Träger hervorgegangen ist.

Die Studie zeigt die Optimierungspotenziale. Die große Mehrheit der befragten Geschäftsführer will mit ihren Häusern im Markt wachsen.





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