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Kommunaler Klinikkonzern in Hessen ab 2014

Wiesbaden. Bereits 2014 soll der jetzt geplante überregionale Kommunale Klinikkonzern in Hessen stehen. Damit will das Land die öffentlichen Krankenhäuser erhalten. Größe wird als ein entscheidender Faktor gesehen. Ein Jahresumsatz von 500 Mio. Euro wird als Minimum betrachtet.

Krankenhäuser, die sich an dem Zusammenschluss beteiligen wollen, müssen ihre Betriebsergebnisse und Verbindlichkeiten darstellen und noch weitere Kriterien erfüllen. Mit den Interessenten wird es in nächster Zeit Workshops geben.

Öffentliche Kliniken sind ein wichtiger und wertvoller Bestandteil der Daseinsfürsorge. Das betonte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner im hessischen Landtag in Wiesbaden.

Das jetzt vorgestellte Konzept sieht die Gründung einer öffentlich-rechtlichen Stiftung vor. Deren Stiftungszweck soll die bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung der hessischen Bevölkerung sein. Damit soll gesichert werden, dass künftige Gewinne nur der Gesundheitsversorgung zu Gute kommen. Parallel zur Stiftung übernimmt ein Zweckverband die Verpflichtung der einzelnen Kommunen, Krankenhäuser zu betreiben - eine Solidargemeinschaft für die gesundheitliche Versorgung. Eine darunter liegende Holdinggesellschaft soll das operative Geschäft der beteiligten Krankenhäuser steuern. Zweckverband und Stiftung halten Anteile an dieser Holding.

Von den 129 in den Hessischen Krankenhausplan aufgenommenen Kliniken sind 43 in öffentlicher, 49 in freigemeinnütziger und 37 in privater Trägerschaft.





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