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VLK will Entscheidungsstrukturen in Kliniken ändern

Berlin. Der Verband der Leitenden Krankenhausärzte (VLK) will die Entscheidungsstrukturen im Krankenhaus wieder „vom Kopf auf die Füße stellen". Das erklärte Verbandspräsident Prof. Dr. Hans Fred Weiser auf dem ersten Bundeskongress des VLK am 24. November. Unter der Überschrift "Rückgewinnung der ärztlichen Autonomie" hatte der Verband nach Berlin eingeladen.

Weiser erklärte, die Ärzteschaft habe mit der Einführung der Fallpauschalen Schritt für Schritt an Einfluss bei den Entscheidungsprozessen im Krankenhaus verloren. Mit einem solchen Wandel müsse auch eine entsprechende Anpassung der Verbandsziele einhergehen. "Nicht die politische Vertretung der Leitenden Krankenhausärzteschaft in Berlin ist heute der vorrangige Auftrag unserer Mitglieder, sondern die Stärkung der Ärzteschaft gegenüber der jeweiligen Krankenhausverwaltung", betonte er im Rahmen seiner Grundsatzrede an die über 150 Kongressteilnehmer.

Den neuen VLK-Slogan "Zukunftsfähig mit Sinn und Kompetenz" unterstrich Weiser, in dem er das erweiterte Dienstleistungsangebot des Verbandes vorstellte. Dazu gehören u.a. verbesserte Angebote für weibliche Verbandsmitglieder. Neu gegründet wurde eine Arbeitsgruppe "Interessenvertretung für Ärztinnen im VLK". Eine ebenfalls neue Verbandsarbeitsgruppe befasst sich mit Konfliktmanagement. Sie soll den Mitgliedern als Ratgeber in Streitfällen zur Seite stehen, auch für das Konfliktfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Medizin.

Das neue Grundsatzprogramm des VLK unter www.vlk-online.de





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