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Zehn Millionen Euro für Kliniken

Bremen. Die Beschäftigten des Klinikverbundes Gesundheit Nord (Geno) können einen ersten Erfolg verbuchen: Der Senat will den wirtschaftlich angeschlagenen kommunalen Krankenhäusern des Klinikverbundes kurzfristig mit zehn Millionen Euro unter die Arme greifen. Das berichtet der Weser-Kurier. Bestätigt wurde das laut der Zeitung von Gesundheitssenator Hermann Schulte-Sasse am Rande einer Demonstration von rund 450 Beschäftigten vor dem Rathaus. Für das Klinikum Mitte seien acht Millionen Euro vorgesehen, für das Klinikum Nord zwei Millionen Euro. Um diese Summe werde das Eigenkapital der Häuser aufgestockt. Das sei in einer bereits beschlossenen Senatsvorlage festgelegt.

Die Geno rechne für 2012 mit einem Verlust zwischen 30 und 35 Millionen Euro. Schulte-sasse erklärte, die Geno befinde sich in einer Situation, in der sie die notwendigen Überschüsse nicht aus eigener Kraft erwirtschaften könne. Er kündigte ein weiteres Konzept mit strukturellen Maßnahmen für den Frühsommer an. Der Senator begründete die schwierige Lage des Krankenhausverbunds nicht nur mit inneren Problemen, wie etwa dem Keimskandal. Er verwies darauf, dass bundesweit jedes dritte Krankenhaus Verluste macht. Das spreche für ein strukturelles Problem. Der Senat stehe an der Seite der kommunalen Krankenhäuser.





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