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Universitätsmedizin sehr enttäuscht vom Reformentwurf

Berlin. Anlässlich des bundesweiten Aktionstags der Krankenhäuser zur Krankenhausreform am 23. September hat auch die Deutsche Hochschulmedizin auf ihre aus der Reform resultierenden Probleme aufmerksam gemacht. Größter Knackpunkt seien massive Budgetkürzungen von bis zu 250 Millionen Euro im Jahr. Die Universitätsklinika hätten sich vom Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) viel versprochen. Nun sei die Hoffnung auf Strukturreformen und eine bessere Finanzierung der besonderen Aufgaben der Hochschulmedizin der Sorge gewichen. Denn im Gesetz würden zunächst neue finanzielle Belastungen überwiegen. In Summe würden den Uniklinika ab 2017 zwischen 150 und 250 Millionen Euro im Jahr fehlen. 

Enttäuschend sei, dass der Gesetzentwurf keine Lösung für die so genannten Extremkostenfälle vorsehe. Ein Gutachten der Selbstverwaltung hatte dieses Problem bestätigt. „Allein die Unterdeckung durch diese Extremkostenfälle macht für die Uniklinika nach Berechnungen des VUD 105 Millionen Euro im Jahr aus. Dafür braucht es eine Lösung in Form eines gesetzlich verankerten Extremkostenzuschlags“, fordert Ralf Heyder, Generalsekretär des VUD. Eine Lösung allein über die Weiterentwicklung des DRG-Systems greife zu kurz.





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