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Hohes Influenza-Risiko für Flüchtlinge in Notunterkünften

Ulm. Die diesjährige saisonale Influenza steht in den Startlöchern. Die Zahl der Todesopfer infolge von Grippe wird in Deutschland auf jährlich 5000 bis 20.000 geschätzt. Besonders gefährdet, sich mit dem Influenza-Virus zu infizieren, seien Menschen in Notunterkünften, die auf engem Raum zusammen lebten, warnt die Gesellschaft für Virologie (GfV). Möglichst viele Flüchtlinge sollten daher Ende Oktober eine Influenza-Impfung erhalten. Gleichzeitig ruft die GfV medizinisches Personal dazu auf, konsequenter auf den eigenen Impfschutz zu achten. Denn damit schützten sie nicht nur sich selbst, sondern auch ungeimpfte und immungeschwächte Patienten.
Viele Flüchtlinge lebten zunächst auf engstem Raum in Erstaufnahmeeinrichtungen. Zudem seien sie meist nach langer Flucht schwach und krank. „Das sind optimale Voraussetzungen für das Influenza-Virus, sich schnell auszubreiten“, warnt Professor Dr. med. Hans-Dieter Klenk, Experte der wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Virologie (GfV) von der Universität Marburg.
Der Impfstoff stehe seit Anfang September in ausreichender Menge zur Verfügung, so die Experten der GfV. Jetzt müsse zeitnah geklärt werden, wie die logistische Herausforderung gemeistert werden könne, auch möglichst viele Menschen in Notunterkünften zu impfen.





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