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DKG: Auskömmliche Finanzierung muss gesichert sein

Berlin. Die Reform der Ausbildung in den Pflegeberufen bleibt nach Auffassung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) mit vielen Unsicherheiten behaftet. Vor allem die Frage der Finanzierung der Ausbildung sei nicht hinreichend geklärt. Die Umstellung auf Finanzierungspauschalen nehme keine Rücksicht auf die individuellen Kosten in den Häusern und Schulen. Das könne Ausbildungsstätten und damit Ausbildungsplätze gefährden. „Wir brauchen die individuellen Kostenverhandlungen als gleichberechtigte Option", so DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.


Es sei zu begrüßen, dass die besondere Problematik der Kinderkrankenpflegeausbildung erkannt worden sei. Trotzdem bleibe das Problem bis dato ungelöst. "Rund 6.300 Auszubildende in der Kinderkrankenpflege stünden rund 126.000 Auszubildenden in der Kranken- und Altenpflege gegenüber. Diese Zahlen machten deutlich, dass die sogenannten "pädiatrischen Pflichteinsätze" für über 100.000 Auszubildende der Kranken- und Altenpflege in den Kinderabteilungen in keiner Weise geleistet werden könnten. Auf keinen Fall dürfe es dazu kommen, dass die ohnehin knappen Ausbildungsplätze in der Kinderkrankenpflege durch diese Pflichteinsätze aller Auszubildenden so verknappt würden, dass keine Plätze für die Schwerpunktausbildung zur Verfügung stehen. „Besser wäre, die Ausbildung der Kinderkrankenpflege zumindest zunächst eigenständig fortzuführen", so Baum.





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