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GLG zieht Bilanz des Jahres 2015

Eberswalde. Die GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit Hat die Zielvorgaben des 2013 beschlossenen Konsolidierungsprogramms hat der kommunale Konzern auch im zurückliegenden Jahr erfüllt. Allein die vier Krankenhäuser der GLG sowie die GLG Fachklinik Wolletzsee verzeichneten 2015 zusammen 112.993 stationäre und ambulante Fälle, 2.122 mehr als im Vorjahr. Bei Operationen erhöhte sich die Zahl um 260 auf 16.289. Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen entwickelte sich auf dem schon erreichten hohen Niveau der Vorjahre auch 2015 weiter.


Die Zahl älterer, chronisch erkrankter und multimorbider Patienten steigt. Für die GLG bedeutet das mehr Leistungen in geriatrischen Bereichen sowie bei Erkrankungen mit deutlichem Bezug zum Alter, zum Beispiel Herz-Kreislauf-Probleme, Gefäßveränderungen und Gelenkverschleiß, und dazu der Ausbau von Spezialisierungen auf Gebieten wie Schlaganfall, Diabetes oder Onkologie. Entsprechend haben die Gesundheitseinrichtungen der GLG 2015 ihr Spektrum zielgerichtet erweitert. Dabei wurde auch die Etablierung von Medizinischen Zentren vorangebracht. Zu den bereits bestehenden Medizinischen Zentren kamen 2015 das Notfallzentrum und das Tumortherapiezentrum am Werner Forßmann Krankenhaus in Eberswalde.  
Durch fachlichen Austausch über die GLG hinaus und durch die Vernetzung der Kliniken und Standorte innerhalb des GLG-Verbunds, auch auf der Basis von Telemedizin, ist z.B. das neue Tumortherapiezentrum in der Lage, 80 bis 90 Prozent aller Patienten mit Krebserkrankungen umfassend zu behandeln.
Zu den erfolgreich umgesetzten strategischen Zielen gehört auch der Ausbau teilstationärer Bereiche. So wurde in Templin eine neue Psychiatrisch-psychotherapeutische Tagesklinik eröffnet. Die GLG verfügt damit an insgesamt sieben Standorten in den Landkreisen Barnim und Uckermark darüber.
Zur Nachwuchssicherung trägt das GLG-Stipendium bei, das 2015 zum 46. Mal vergeben wurde. Derzeit erhalten 25 Medizinstudentinnen und -studenten das besondere Stipendium, das mit einer mindestens dreijährigen Tätigkeit der Absolventen in GLG-Einrichtungen nach dem Studienabschluss gekoppelt ist. Mehr als ein Dutzend ehemaliger GLG-Stipendiaten arbeitet bereits in GLG-Einrichtungen. Für nichtärztliche Fachberufe hat die GLG die Zahl der Ausbildungsplätze erhöht und bietet mittlerweile ein Spektrum von 18 verschiedenen Gesundheitsberufen zur Ausbildung an.
Wirtschaftlich sieht die GLG-Unternehmensführung in diesem Jahr dem erfolgreichen Abschluss der Konsolidierung entgegen und bereitet sich auf die neue, daran anschließende Optimierungsphase vor. Die Liquidität des GLG-Verbundes konnte gegenüber 2013 um 50 Prozent gesteigert werden, das Defizit des MSZ Uckermark wurde um 80 Prozent abgebaut.





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