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Zusammengehen vertraglich besiegelt

Frankfurt / Hagen. Mit der Vertragsunterzeichnung haben die Krankenhaus-Gesellschaft Hagen und die Agaplesion gemeinnützige AG den nächsten Schritt in Richtung Zusammenschluss getan. Sie setzen damit auch ein Zeichen, dass Verbundstrukturen im freigemeinnützigen Bereich ein wesentlicher Bestandteil der Zukunftssicherung sind.
Die Gremien der beiden christlichen Krankenhausträger hatten bereits Anfang des Jahres ihr Zusammengehen beschlossen. Die Vertragsunterzeichnung ist Voraussetzung für einen entsprechenden Antrag beim Bundeskartellamt. Vorbehaltlich dessen Zustimmung wollen sich die Krankenhaus-Gesellschaft Hagen und Agaplesion zum 1. April 2016 gesellschaftsrechtlich verbinden.


Agaplesion erwirbt in der Regel 60 Prozent der Gesellschaftsanteile. 40 Prozent verbleiben bei den bisherigen Gesellschaftern. „Es ist uns wichtig, dass die bisherigen Gesellschafter auch weiterhin mit ihren Einrichtungen verbunden bleiben“, betont Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender Agaplesion gAG. Die Gesellschaftsform der gemeinnützigen Aktiengesellschaft ermöglicht es, neue Einrichtungen aufzunehmen. Anstelle von Kaufpreisen, die das laufende Geschäft belasten, werden Aktienanteile ausgegeben. „Dieses genossenschaftliche Prinzip hat sich bereits für viele freigemeinnützige Einrichtungen bewährt“, beschreibt Horneber die durchweg positiven Erfahrungen.
Dr. Bernd Wehberg, Beiratsvorsitzender der Krankenhaus-Gesellschaft Hagen, war es wichtig, seine Häuser rechtzeitig in Verbundstrukturen einzubringen, bevor die wirtschaftliche Entwicklung ihn dazu zwingt. „Wir haben schon früh angefangen, uns nach geeigneten Partnern umzusehen. Aber es war uns ein Anliegen, dass unsere beiden Häuser in Hagen und Iserlohn in einer konfessionellen Verbundstruktur bleiben und ihre diakonische Arbeit fortsetzen können“, erklärt er.





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