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Betriebsausschuss Krankenhaus gegen Privatisierung

Esslingen. Die Mitarbeiter des Klinikums Esslingen müssen sich nicht auf einen neuen Arbeitgeber einstellen. Darüber berichtete die Stuttgarter Zeitung. Bei nur einer Gegenstimme habe der Betriebsausschuss Krankenhaus in einer nichtöffentlichen Sitzung dem Gemeinderat empfohlen, das Klinikum weiterhin in alleiniger Trägerschaft der Stadt zu führen. Die Entscheidung falle in einer Gemeinderatssitzung am 2. Mai. Die Entscheidung sei dem Ausschuss nicht leicht gefallen, schreibt die Zeitung mit Verweis auf die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und den nach wie vor existierenden Konkurrenzkampf mit den Kreiskliniken. Die Zeiten, in denen das Klinikum Esslingen ganz ohne städtische Zuschüsse ausgekommen sei, dürften der Vergangenheit angehören. Im Rahmen des strukturellen Haushaltskonsolidierungsprozesses habe die Verwaltung bis 2020 einen jährlichen Zuschuss ans Klinikum in Höhe von rund 800 000 Euro veranschlagt. Dazu komme eine einmalige Liquiditätshilfe im hohen siebenstelligen Bereich.


Der Ausschuss sei überzeugt, dass dieses Geld gut angelegt ist, denn das hohe Niveau der medizinischen Behandlung und der Pflege im Klinikum sei dauerhaft zu sichern. Die Überzeugung: Ein privater Teilhaber, der am Klinikum verdienen wolle, wäre dem eher abträglich.





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