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Wirtschaftliche Punktlandung in Dresden

Dresden. Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem positiven Betriebsergebnis von 3,2 Millionen Euro abgeschlossen. Durch die Folgekosten zukunftsorientierter Eigeninvestitionen sei dieses auf nur ein geringes bilanzielles Minus abgeschmolzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit dieser wirtschaftlichen Punktlandung hätten Belegschaft und Vorstand erneut Kompetenz und Leistungsbereitschaft unter Beweis gestellt. Dabei habe sich die Zahl der Behandlungen im Vergleich zu 2014 kaum verändert. Insgesamt weist der Jahresbericht 57.451 Fälle im vollstationären Bereich und 272.547 Fälle in den ambulanten beziehungsweise teilstationären Bereichen aus.


Dagegen stieg die vom Uniklinikum abrechenbare Fallschwere der Therapien deutlich. Dies ließ die Erlöse aus der Krankenversorgung ansteigen, womit vorrangig die steigenden Ausgaben für Mitarbeiter und Sachmittel kompensiert wurden. Mit der weiteren Fokussierung auf Schwerstkranke stelle das Dresdner Uniklinikum seine überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit unter Beweis. Dies sei kein Zufallsergebnis, sondern Frucht einer langfristig angelegten Strategie, heißt es in der Meldung. Die Hochschulmedizin Dresden setze seit nun mehr zwei Jahrzehnten gezielt auf die Erfolgsfaktoren Neugier, Expertise, Forschungsexzellenz, Top-Leistung, Infrastruktur sowie als Multiplikator Empathie. Diese Faktoren bildeten die Qualitätsformel der Dresdner Hochschulmedizin, die im Mittelpunkt des soeben erschienenen 2015-er Jahresberichts stehe. „Wir leben in einer Zeit, die uns immer wieder mit kaum vorhersehbaren Fragen konfrontiert. Einfache Antworten gibt es dafür nicht. Wohl aber können uns Überzeugungen und langfristig angelegte Strategien dabei helfen, Herausforderungen zu begegnen. Sie erlauben es uns, auch in bewegten Zeiten Charakter zu zeigen und einen erfolgversprechenden Weg zu gehen“, sagte Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. Um weiterhin Herausragendes in Krankenversorgung, Forschung und Lehre leisten zu können, bedarf es einer stabilen wirtschaftlichen Basis. Auch darüber informiert der Jahresbericht. „Ungeachtet des für die deutschen Uniklinika besonders schwierigen Umfeldes der stationären Krankenversorgung verzeichnete das Dresdner Universitätsklinikum für das vergangene Jahr einen positiven Saldo beim Betriebsergebnis“, sagt der Kaufmännische Vorstand Wilfried Winzer. Im Vergleich zu 2014 ist das ein erhebliches Plus von mehr als zwei Millionen Euro. „Der Erfolgskurs ist ohne steigenden Aufwand für Sachmittel und zusätzliche Mitarbeiter nicht realisierbar. Wir sind stolz darauf, dass wir trotz der damit verbundenen Mehrkosten sowie den allgemeinen Preissteigerungen und Tariferhöhungen dieses Plus erzielen konnten“, so der Kaufmännische Vorstand weiter. Diese wirtschaftliche Stärke war und ist entscheidend dafür, um im anhaltend schwierigen Umfeld bestehen zu können. Dies zeigt sich auch in den zukunftsorientierten Eigeninvestitionen der vergangenen Jahre, deren Abschreibungen auch das 2015-er Gesamtergebnis auf ein geringes Minus von 109.000 Euro abschmelzen ließ.





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