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IVKK fordert klare und faire gesetzliche Regelungen für Krankenhäuser

Gesundheitspolitik: Kommunale Kliniken gehen selbstbewusst in Qualitätswettbewerb mit anderen Träger

Klare gesetzliche Definitionen des Umfangs des staatlichen Sicherstellungsauftrags für die stationäre Krankenhausbehandlung und für integrierte Versorgungskonzepte lautet die Kernforderung des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser e.V. (IVKK) an die neu gewählte Bundesregierung. Im Vorfeld der Einsetzung einer Regierungskommission zur Finanzierung des Gesundheitswesens in Deutschland verabschiedete der IVKK auf seiner Mitgliederversammlung in Stuttgart ein Positionspapier mit entsprechenden Forderungen an die Gesundheitspolitik in Bund und Ländern. „Die kommunalen Krankenhäuser bekennen sich ausdrücklich zum Prinzip wirtschaftlicher Betriebsführung mit positiven Betriebsergebnissen," erklärte der IVKK-Vorsitzende Dr. Hansjörg Hermes. Dies setze jedoch einheitliche und faire Rahmenbedingungen voraus, die derzeit u.a. im Tarifrecht und der Verpflichtung zur Sicherstellung des gesetzlichen Versorgungsauftrages nicht gegeben seien und die kommunalen Kliniken benachteiligten. Der IVKK bekenne sich zur Trägervielfalt im Krankenhauswesen und stelle sich selbstbewusst dem Qualitätswettbewerb, sagte Hermes.

Der Verband, dem aktuell 74 Krankenhäuser im gesamten Bundesgebiet mit mehr als 30.000 Krankenhausbetten angehören, ist der Zusammenschluss der betriebswirtschaftlich verantwortlichen Geschäftsführungen und Verwaltungsleitungen aller deutschen Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft. Er versteht sich als Ergänzung zu den entsprechenden Verbänden privater und freigemeinnütziger Träger und als praxisnahes Organ neben der derzernistisch-indirekten Vertretung durch die kommunalen Spitzenverbände. Vorsitzender des IVKK bleibt nach der Wiederwahl in Stuttgart für zwei weitere Jahre Dr. Hansjörg Hermes (Osnabrück). Den Vorstand komplettieren Martin Spuckti (Oberbayern), Bernhard Ziegler (Itzehoe), Manfred Rompf (Berlin), Wilken Köster (Wolfsburg), Bernd Schulte (Brilon) und Christian Roppelt (Amberg- Sulzbach).

Das Positionspapier des IVKK im Wortlaut.





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