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Hermes: "Gewinne in Kliniken nachhaltig reinvestieren - für gesetzliche Thesaurierungspflicht"

Der Interessenverband kommunaler Krankenäuser in Deutschland erneuert.

Angesichts der Unsicherheit an den Finanzmärkten seine Forderung, die Reinvestition von Gewinnen aus dem Betrieb von Kliniken gesetzlich festzuschreiben. Gleichzeitig stärken die mehr als 650 Kliniken in kommunaler Trägerschaft durch Verlegung der IVKK-Geschäftsstelle an die Spree ihre Lobby in Berlin. In Büropartnerschaft mit der elfnullelf® Unternehmensberatung für Strategie und Kommunikation kümmert sich der Verband zukünftig vom Standort Schiffbauerdamm 8 im Berliner Regierungsviertel in Sichtweite des Reichstages um die Belange aller kommunalen Kliniken in der Bundesrepublik.

Wie IVKK-Chef Dr. Hansjörg Hermes in Berlin erklärte, demonstrierten die aktuellen Turbulenzen auf den Welt-Finanzmärkten in tragischer Weise, wohin rein profitorientiertes Denken führen könne. "Wir treten dafür ein, Kliniken von Fachleuten und ohne politische Einflussnahme auf das Tagesgeschäft nach wirtschaftlichen Kriterien führen zu lassen. Das beinhaltet auch die nachhaltige Gewinnerzielungsabsicht," bekräftigte Hermes. Das Hauptinteresse des Klinikbetriebs gelte jedoch dem Patientenwohl und der Leistungsqualität. "Profitmaximierung und Shareholder-Value-Denken haben in Krankenhäusern noch weniger zu suchen, als an der Wallstreet oder in den Chefetagen von Industriekonzernen. Deswegen erneuern wir unsere Forderung, eine Thesaurierungspflicht, also die Re-Investition von Gewinnen im Gesundheitssystem in das Krankenhausfinanzierungsgesetz aufzunehmen," erklärte Hermes. Es sei unmoralisch, die aus Krankenkassenbeitragsmitteln erwirtschafteten Überschüsse an renditefixierte Hedgefonds und ausländische Finanzplätze abfliessen zu lassen, wo sie irgendwann in einer gigantischen Blase der Gier vernichtet werden können.





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