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Interessenverband kommunaler Krankenhäuser wächst stetig weiter

Berlin – Das Klinikum Coburg GmbH ist seit dem 1. November das jüngste Mitglied im Interessenverband kommunaler Krankenhäuser e.V. (IVKK). Geschäftsführer Uwe Möller-Ühlken blickt voller Zuversicht auf die Zusammenarbeit, durch die zukünftig die politischen Belange des Coburger Klinikums gestärkt werden sollen.

„Gerade in für Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft schwierigen Zeiten müssen wir uns organisieren, um die Interessen unserer Patienten stärker politisch akzentuieren zu können“, so Möller-Ühlken.

Kooperation um den neuen Anforderungen gerecht zu werden

„Wir sind sehr zufrieden, dass sich immer mehr kommunale Krankenhäuser dazu entschließen, nicht nur in medizinischer und kaufmännischer Hinsicht zu kooperieren“, sagt der Präsident des IVKK Bernhard Ziegler. Aufgrund der dramatischen Verwerfungen im Bereich der Krankenhausfinanzierung und aufgrund aktiver Aquisitionsstrategien insbesondere privater Klinikbetreiber sei es unerlässlich, dass die kommunalen Krankenhäuser, als wichtigste Stütze der stationären Patientenversorgung in Deutschland, gemeinsame Positionen an die Entscheider in Parlament und Regierung direkt herantragen. Der IVKK übernimmt diese Aufgabe aus der Perspektive der Geschäftsführer und kaufmännischen Vorstände kommunaler Kliniken. Er ergänzt damit die Bemühungen der kommunalen Spitzenverbände, die aus Sicht der Trägerkommunen für alle Aufgaben der Daseinsvorsorge zuständig sind. Die Expertise der kommunalen Krankenhausmanager ist eine entscheidende Größe bei der Gestaltung neuer Versorgungsstrukturen, um auch in Zukunft eine qualitative hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Deutschland zu ermöglichen. "Die Mitgliedschaft des Klinikums Coburg mit seiner starken Vernetzung im fränkisch-thüringischen Raum ist eine wichtige regionale Ergänzung des IVKK in der Mitte Deutschlands", betonte Ziegler.

Das Klinikum Coburg stellt nach einer grundständigen Sanierung 522 Betten in 14 Fachabteilungen für die stationäre Behandlung zur Verfügung. Die 1785 Mitarbeiter und 170 Ärzte des Klinikums versorgen durchschnittlich je 25.000 ambulante und stationäre Patienten pro Jahr und erwirtschaften dabei einen Umsatz von rund 112 Mio. Euro. Als Ausbildungsbetrieb und Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg ist das Klinikum Coburg zudem einer der größten Arbeitgeber der Region.

 





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