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Unterstützung aus Oberfranken: Krankenhaus nicht kommerziell ausrichten

Bayreuth/Berlin. Die Gesundheitsreinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO) sind das jüngste Mitglied des Interessenverbandes Kommunaler Krankenhäuser. IVKK-Vorsitzender Bernhard Ziegler dankte GeBO-Vorstand Katja Bittner für die Entscheidung zum Beitritt und beglückwünschte das Kommunalunternehmen mit Sitz in Bayreuth zum neuen Namen: mit Wirkung vom 1. September haben die früheren Bezirkskliniken und Heime des Bezirks Oberfranken sich unter dem Oberbegriff Gesundheitseinrichtungen neu firmiert.
"Die GeBO sind ein wichtiger Baustein im System der Gesundheitsversorgung in Oberfranken. Als Anbieter, der stationäre, teilstationäre und ambulante Leistungen flächendeckend strukturieren muss, verfügen wir über wertvolle Erfahrungen in der sektorenübergreifenden Versorgung, die wir gerne in die Verbandsarbeit einbringen", erklärte die GeBO-Chefin in Bayreuth und ergänzte: "Zugleich ist unsere Entscheidung für eine Mitgliedschaft im Interessensverband auch als dezidierte Unterstützung des IVKK-Einsatzes für ein nicht kommerziell ausgerichtetes Krankenhauswesen zu verstehen." Als Kommunalunternehmen seien die GeBO gesetzlich und von ihrem Selbstverst ändnis in erster Linie den Interessen der Patienten und Bevölkerung verpflichtet. Dazu zähle selbstverständlich auch ein sparsamer und wirtschaftlicher Betrieb mit dem Ziel der Selbstfinanzierung. "Ein darüber hinausgehenden Gewinn für Gesellschafter ist im System nicht eingepreist, und kann daher für uns nicht Ziel oder Bestandteil eines Versorgungsauftrags sein“, sagte Bittner. Kommunale Trägerschaft heißt daher 100% Engagement für die Versorgung von Patienten.





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