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Bremen. Erneut war die angespannte Lage des kommunalen Krankenhausverbundes Gesundheit Nord (Geno) Thema im Parlament der Hansestadt. Zu den Problemen gehören mögliche Erlöseinbußen in Höhe von 35 Mio. Euro, Kostensteigerungen beim geplanten Neubau von etwa 35 Mio. Euro, aber auch Kosten für Anschaffungen im medizintechnischen Bereich von ebenfalls 35 Mio. Euro. Die Abgeordneten legten aber dennoch ein Bekenntnis zum Klinikunternehmen ab. Kritisch äußerte sich der Fraktionsvorsitzende der CDU, Thomas Röwekamp. Man habe schon vor Jahren die Risiken benannt. So sei es nun auch gekommen.

Balingen. Verzögerungen beim Neubau des Balinger Krankenhauses haben Auswirkungen auf die Bilanz des Zollernalb-Klinikums, vermeldet der Schwarzwälder Bote. Die Negativbilanz war Thema im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags. Das Klinikum verzeichnete 2011 trotz einer Verlustabdeckung von fünf Millionen Euro ein Minus von weit über zwei Mio. Euro. Dazu haben u.a. ein Verlustvortrag von 1,488 Millionen Euro aus dem Jahr 2010 und ein Fehlbetrag von 5,882 Millionen aus vorigen Jahr geführt. Die verspätete Schließung des Hechinger Krankenhauses hat nach Angaben von Klinik-Geschäftsführer Josef Weiss mit dazu beigetragen, dass die erhofften Mehrerlöse nicht erzielt werden konnten, die Fixkosten dagegen erheblich angestiegen sind, berichtet das Blatt.

Wiesbaden. Erst gab es von den neuen Geschäftsführern aus dem Rhön-Konzern harsche Kritik an den Chefarztverträgen und stetig neue Botschaften über das Defizit der Horst-Schmidt-Kliniken. Zunächst war ein Minus von 20 Mio. Euro für 2011 vorausgesagt worden, schließlich wurde daraus ein 53-Mio.-Loch. Inzwischen sind sie zu positiven Botschaften übergegangen. Stadtverordneten und Rathausspitze hatten bereits gerätselt, schrieb fr-online, wie sich dieses erwartete Defizit dermaßen auswachsen konnte. Begründet wurde es vorerst nicht. Das Haus gehört zu 51 Prozent der Stadt.

Mühlacker. Das Finanzloch der Krankenhäuser im Enzkreis wird immer größer. Das schreckte den Kreistag auf. Offenbar droht schon ein fünf Millionen Euro Defizit. Das berichtet die Pforzheimer Zeitung. Eine Studie soll aber neue Chancen ausloten. Die Geschäftsleitung der Regionalen Klinik-Holding hatte der Kreisverwaltung und dem Kreistag das Dilemma geschildert. Im Juli war die Verwaltung noch von 2,4 Mio. Euro ausgegangen. Bisher gibt es zwar Lösungsideen der Klinikholding, aber noch keine Entscheidung, wie der Trend zu stoppen sein könnte. Für das diesjährige Ergebnis wäre das aber auch zu spät. Der Kreistag beschloss daher mit knapper Mehrheit, ein Struktur- und Sanierungsgutachten in Auftrag zu geben, berichtet die Zeitung.

Berlin. Der Berliner Krankenhauskonzern Vivantes will im nächsten Jahr eine Betriebskita eröffnen. Dazu kooperiert er mit dem Kita-Betreiber JuWo-gGmbH. Die Einrichtung entsteht auf dem Gelände des Vivantes Klinikums in Friedrichshain. Der Standort ist relativ zentral. Viele Mitarbeiter arbeiten oder wohnen in der Umgebung. Auf dem Klinikgelände wird ein denkmalgeschütztes Haus für 20 Jahre an den Kitabetreiber vermietet. Dieser will die Räume bis zum nächsten Sommer mit Fördermitteln umbauen. Insgesamt sollen 43 Plätze entstehen. Geöffnet sein soll die Kita von 5.45 bis 20 Uhr. Vivantes-Mitarbeiter haben ein Belegungsvorrecht, aber auch Familien aus der Umgebung können ihre Kinder anmelden. Vivantes hat 33 Einzelmaßnahmen zur Vereinbarung von Beruf und Familie im Rahmen des ersten Jahres seiner Zertifizierung mit dem Audit "berufundfamilie" geplant.





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