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Nachricht

Wiesbaden. Erst gab es von den neuen Geschäftsführern aus dem Rhön-Konzern harsche Kritik an den Chefarztverträgen und stetig neue Botschaften über das Defizit der Horst-Schmidt-Kliniken. Zunächst war ein Minus von 20 Mio. Euro für 2011 vorausgesagt worden, schließlich wurde daraus ein 53-Mio.-Loch. Inzwischen sind sie zu positiven Botschaften übergegangen. Stadtverordneten und Rathausspitze hatten bereits gerätselt, schrieb fr-online, wie sich dieses erwartete Defizit dermaßen auswachsen konnte. Begründet wurde es vorerst nicht. Das Haus gehört zu 51 Prozent der Stadt.

Mühlacker. Das Finanzloch der Krankenhäuser im Enzkreis wird immer größer. Das schreckte den Kreistag auf. Offenbar droht schon ein fünf Millionen Euro Defizit. Das berichtet die Pforzheimer Zeitung. Eine Studie soll aber neue Chancen ausloten. Die Geschäftsleitung der Regionalen Klinik-Holding hatte der Kreisverwaltung und dem Kreistag das Dilemma geschildert. Im Juli war die Verwaltung noch von 2,4 Mio. Euro ausgegangen. Bisher gibt es zwar Lösungsideen der Klinikholding, aber noch keine Entscheidung, wie der Trend zu stoppen sein könnte. Für das diesjährige Ergebnis wäre das aber auch zu spät. Der Kreistag beschloss daher mit knapper Mehrheit, ein Struktur- und Sanierungsgutachten in Auftrag zu geben, berichtet die Zeitung.

Berlin. Der Berliner Krankenhauskonzern Vivantes will im nächsten Jahr eine Betriebskita eröffnen. Dazu kooperiert er mit dem Kita-Betreiber JuWo-gGmbH. Die Einrichtung entsteht auf dem Gelände des Vivantes Klinikums in Friedrichshain. Der Standort ist relativ zentral. Viele Mitarbeiter arbeiten oder wohnen in der Umgebung. Auf dem Klinikgelände wird ein denkmalgeschütztes Haus für 20 Jahre an den Kitabetreiber vermietet. Dieser will die Räume bis zum nächsten Sommer mit Fördermitteln umbauen. Insgesamt sollen 43 Plätze entstehen. Geöffnet sein soll die Kita von 5.45 bis 20 Uhr. Vivantes-Mitarbeiter haben ein Belegungsvorrecht, aber auch Familien aus der Umgebung können ihre Kinder anmelden. Vivantes hat 33 Einzelmaßnahmen zur Vereinbarung von Beruf und Familie im Rahmen des ersten Jahres seiner Zertifizierung mit dem Audit "berufundfamilie" geplant.

Greifswald. Vor drei Jahren ist die Greifswalder Universitätsmedizin als erstes Universitätsklinikum in Deutschland vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) Rheinland für ihr Schmerzmanagement zertifiziert worden. Jetzt wurde das Gütesiegel erneut an die Greifswalder verliehen. Nur 60 von 2.200 Kliniken sind bundesweit auf ihr Schmerzmanagement überprüft und zertifiziert worden. Das Akutschmerzmanagement soll künftig Bestandteil des zentralen Qualitätsmanagements der Universitätsmedizin werden.

Bremen. Im städtischen Krankenhausverbund Gesundheit Nord (Geno), Klinikum Mitte, ist Andreas Bremerich jetzt erster hauptamtlicher ärztlicher Geschäftsführer. Er ist Spezialist für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.





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