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Im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung hat der Vorsitzende des IVKK, Dr. Hansjörg Hermes, folgende Erklärung abgegeben:

Als "Strohfeuer" hat der Vorsitzende des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser, Dr. Hansjörg Hermes, das Finanzierungspaket der Bundesregierung für die Krankenhäuser bezeichnet. Am Rande der Großdemonstration der Klinikträger, -Geschäftsführungen und -Mitarbeiter erklärte Hermes, der Zweck des vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzesentwurfes bestehe allein in der Abwendung einer kurzfristigen Eskalation. "Das ist o.k., aber wir brauchen dringend ist eine tragfähige konzeptionelle Lösung, die Antworten auf die erdrückenden und gesundheitspolitisch hausgemachten Probleme gibt, die den Krankenhaussektor auch nach dieser Notoperation belasten", erklärte Hermes gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Tagesspiegel vom 16.03.2008

Berlin - Der Vorsitzende des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser, Hansjörg Hermes, hat die Gesundheitspolitik in Deutschland als "ziel- und konzeptionslos" kritisiert. Es sei "unehrlich", den Grundsatz der "Tarifautonomie" zu beschwören, wenn gerade durch politische Vorgaben wie die Deckelung der Klinikbudgets eben jene Verhandlungsautonomie für Krankenhäuser "faktisch ausgehebelt" werde, sagte er dem Tagesspiegel am Sonntag. "Diese Form der Autonomie ist ein unerträglicher Zynismus auf Kosten der Patienten." Solange die Budgets nicht freigegeben, zumindest aber angehoben würden, bleibe den Kliniken nur das Mittel der Personal- und Leistungsreduzierung, sagte Hermes. "Diese Zeche zahlen die Patienten, denn sie müssen zukünftig für dieselbe Leistung weitere Wege in Kauf nehmen, wenn Krankenhäuser, die das Personal nicht bezahlen können, ihr Angebot reduzieren müssen."

Im Tarifstreit der Ärzte an kommunalen Kliniken hatte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund erst am Donnerstag ein Angebot der Arbeitgeber als "Zumutung" zurückgewiesen. Es sah vor, die Einkommen stufenweise zwischen vier und 4,5 Prozent zu erhöhen. Im Gegenzug sollte die Arbeitszeit ab Juli um eine und ab Januar 2009 um eine weitere halbe Stunde steigen. Zudem sollte künftig ein Prozent des Ärztegehalts nach Leistung ausgeschüttet werden. Der Ärzteverband hatte eine Erhöhung um 10,2 Prozent gefordert. Die Gespräche sollen am 3. April in Leipzig fortgesetzt werden. Tsp

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 16.03.2008)

 

Tagesspiegel vom 15.03.2008

Berlin (ots) - Berlin - Der Vorsitzende des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser, Hansjörg Hermes, hat die Gesundheitspolitik in Deutschland als "ziel- und konzeptionslos" kritisiert. Im "Tagesspiegel am Sonntag" sagte er, es sei "unehrlich", den Grundsatz der "Tarifautonomie" zu beschwören, wenn gerade durch politische Vorgaben wie die Deckelung der Klinikbudgets eben jene Verhandlungsautonomie für Krankenhäuser "faktisch ausgehebelt" werde. "Diese Form der Autonomie ist ein unerträglicher Zynismus auf Kosten der Patienten," erklärte Hermes. Solange die Budgets nicht freigegeben, zumindest aber angehoben würden, bleibe den Kliniken nur das Mittel der Personal- und Leistungsreduzierung.

Hermes: "Diese Zeche zahlen die Patienten, denn sie müssen zukünftig für die selbe Leistung weitere Wege in Kauf nehmen, wenn Krankenhäuser, die das Personal nicht bezahlen können, ihr Angebot reduzieren müssen."

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Ressort Politik, Telefon 030 26009 389

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 15.03.2008)

Tagesspigel vom 13.03.08

Der Interessenverband kommunaler Krankenhäuser sieht keine finanziellen Spielräume, die Gehaltsforderungen der Ärzte zu erfüllen. «Wir können nicht - wie Bahnchef Hartmut Mehdorn - die Preise erhöhen, um für die Beschäftigten mehr auszugeben», sagte der Verbandsvorsitzende Hansjörg Hermes der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitagausgabe). Zugleich erneuerte er den Appell an die Bundesregierung, die Deckelung der Budgets im Krankenhaussektor aufzuheben. «Das ist überfällig», sagte er. Gerechte Mitarbeitervergütungen und Kostenzwänge im Krankenhauswesen seien anders nicht zu vereinbaren.

Osnabrück (ddp). Der Interessenverband kommunaler Krankenhäuser sieht keine finanziellen Spielräume, die Gehaltsforderungen der Ärzte zu erfüllen. «Wir können nicht - wie Bahnchef Hartmut Mehdorn - die Preise erhöhen, um für die Beschäftigten mehr auszugeben», sagte der Verbandsvorsitzende Hansjörg Hermes der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitagausgabe). Zugleich erneuerte er den Appell an die Bundesregierung, die Deckelung der Budgets im Krankenhaussektor aufzuheben. «Das ist überfällig», sagte er. Gerechte Mitarbeitervergütungen und Kostenzwänge im Krankenhauswesen seien anders nicht zu vereinbaren.

ddp/arh

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 13.03.2008)

 





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